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Vergleich von Krankenversicherungstarifen für Studenten

cc by Flickr/ Dave Dugdale

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Hat der Student bei Studienbeginn sein 25. Lebensjahr noch nicht erreicht, hat er noch die Möglichkeit, bei den Eltern beitragsfrei in der gesetzlichen Krankenversicherung mitversichert zu bleiben. Da die meisten Studenten jedoch während des Studiums jobben gehen, sollte unbedingt beachtet werden, dass das monatliche Gesamteinkommen von 350 Euro oder 400 Euro bei Geringfügig Beschäftigten nicht überschritten werden darf. Die Altersgrenze verschiebt sich entsprechend nach hinten, wenn vor dem Studium noch ein Wehr- oder Ersatzdienst absolviert wurde.

Endet die beitragsfreie Mitversicherung bei den Eltern, dann muss sich der Student selber um seine Krankenversicherung kümmern. Automatisch wird er in der studentischen Krankenkasse aufgenommen, die für ihn bis zum Alter von 30 Jahren sowie bis zum Ende des 14. Fachsemesters gültig ist. Jedoch hat er ebenfalls die Möglichkeit, sich in der privaten Krankenversicherung abzusichern. Hierzu stehen spezielle Studententarife verschiedener Anbieter zur Verfügung. Einer der großen Vorteile ist bereits darin gegeben, dass die private Absicherung bis zum 35. Lebensalter möglich ist, unabhängig von der Anzahl der Fachsemester. Wenn sich der Student für diese Form der Krankenversicherung entscheiden will, muss er sich innerhalb von drei Monaten nach dem Auslaufen der Familienversicherung von der gesetzlichen, studentischen Versicherungspflicht befreien lassen.

Zu den Leistungen der privaten Krankenversicherung, dessen Tarife jeder Student bequem hier vergleichen kann, gehören unter anderem, dass die Praxisgebühr entfällt und Arzneimittelzuzahlungen komplett entfallen. Ebenfalls herrschen hier keine Einkommensgrenzen vor, so dass kein Übergang in die Vollversicherung befürchtet werden muss. Der Student kann von allen Vorzügen einer privaten Krankenversicherung, wie beispielsweise Chefarztbehandlung oder Unterbringung in einem Zweibettzimmer, profitieren. Ebenfalls ist hier ein BAföG-Zuschuss möglich, so dass sich die private Krankenversicherung sogar noch als günstiger herausstellt, als die studentische Krankenkasse. Es ist damit möglich, eine weitaus bessere Absicherung im Krankheitsfall zu erhalten, als die Grundversorgung in der Krankenkasse. Ist das Studium beendet, dann kann der Student problemlos in die gesetzliche Krankenversicherung zurückkehren.

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