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Unterschiedliche Briefe: Will City BKK unliebsame Kunden loswerden?

cc by flickr/ loop_oh

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Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtet aktuell über eine Methode der Krankenkasse City BKK, die man auch leicht als Strategie interpretieren könnte um unliebsame Kunden sozusagen zu vergraulen.

Offensichtlich verschickt die City BKK zwei verschiedene Versionen eines Schreibens an die Versicherten zum Thema Zusatzbeitrag. Das eine Schreiben ist dabei sehr positiv formuliert und teilt den Versicherten mit, dass die Mehrbelastungen über das Bonusprogramm ausgeglichen werden würden.

Das andere Schreiben ist hingegen negativ formuliert und zeigt dem jeweiligen Versicherten auf, dass man in Zukunft mit noch höheren Beitägen und zusätzlichen Belastungen rechnen müsse. Das positive Schreiben erhielten demnach Kunden, die gesund waren und die Kasse kaum etwas kosteten, während das negative Schreiben an kranke Kunden, die mehr Kosten verursachen, ging.

Das Ganze fiel wohl auf, als ein Vater mit Bandscheibenvorfall einen anderen Brief als sein gesunder Sohn erhielt, der ebenfalls bei der City BKK versichert ist. So manch einer geht nun davon aus, dass es sich um eine gezielte Methode handelt um liebsame Versicherte zu halten und unliebsame eben loszuwerden. Die City BKK wehrt sich gegen solche Vorwürfe und spricht von einem Missverständnis…

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