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Artikel Tagged ‘Krankenkassen’

Gesetzliche Krankenversicherung: Streit um ├ťbersch├╝sse geht weiter

12. M├Ąrz 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ Images_of_Money

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Wir haben hier bereits einige Male ├╝ber die hohen ├ťbersch├╝sse der gesetzlichen Krankenversicherungen aus dem vergangenen Jahr berichtet. Nach aktuellen Zahlen belaufen sich diese auf 19,5 Milliarden Euro. Kassen und auch Regierung streiten sich nun um die Verwendung.

Wie bereits berichtet w├╝rden die meisten Kassen das Geld sozusagen f├╝r schlechte Zeiten aufbewahren. Das sieht die Politik ganz anders und nutzt diese Gelegenheit offenbar dazu, selbst etwas f├╝r das eigene Image zu tun. Man solle doch den B├╝rgern einen Teil zur├╝ckgeben. So streiten sich die Union und die FDP darum, ob denn nun vielleicht die Praxisgeb├╝hr abgeschafft werden k├Ânnte oder die Beitr├Ąge gesenkt werden.

Wir Versicherten h├Ątten aktuell sicherlich nichts gegen solche Schritte, jedoch muss man auf der anderen Seite sicherlich auch bedenken, dass unser Gesundheitssystem immer noch marode ist. Mir pers├Ânlich ist wohler, wenn ich wei├č, dass meine Krankenversicherung Behandlungskosten auch noch decken kann, selbst wenn die wirtschaftliche Lage weiter schlechter wird…

Gesetzliche Krankenkassen: ├ťbersch├╝sse h├Âher als gedacht

5. M├Ąrz 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ Public Domain Photos

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Wir hatten an dieser Stelle bereits dar├╝ber berichtet, dass sich die gesetzlichen Krankenkassen f├╝r das Jahr 2011 ├╝ber ein sattes Plus freuen k├Ânnen. Medienberichten zufolge sollen diese ├ťbersch├╝sse nun noch h├Âher ausfallen als erwartet. Dies heizt nun nat├╝rlich neue Debatten ├╝ber m├Âgliche Aussch├╝ttungen an die Versicherten an.

Angeblich haben die Techniker Krankenkasse, die DAK und die Barmer GEK einen ├ťberschuss von 1,8 Milliarden Euro verzeichnet, was rund 100 Millionen mehr als im dritten Quartal 2011 w├Ąren. Bei der AOK ist die Rede von einem Plus in H├Âhe von 1,2 bis 1,3 Milliarden Euro und bei der KKH-Allianz von 140 Millionen Euro.

Experten gehen davon aus, dass die Kassen R├╝cklagen in H├Âhe von circa 9 Milliarden Euro gebildet haben. F├╝r das Jahr 2010 lag der Wert noch bei gut 6 Milliarden Euro. Als ein Hauptgrund wird dabei genannt, dass die Ausgaben der Krankenkassen im vergangenen Jahr geringer ausfielen als bisher gedacht.

Nun werden erneut Stimmen aus der Politik laut, dass man doch die Versicherten durch Aussch├╝ttungen an den ├ťbersch├╝ssen beteiligen k├Ânnte. Die Kassen lehnen jedoch diese Einmischung der Politik ab und wollen selbst individuell entscheiden. Zudem sei die finanzielle Lage immer noch ungewiss, so dass das Bilden von h├Âheren R├╝cklagen sinnvoller sei. Das letzte Wort ist dabei sicherlich noch nicht gesprochen, denn bisher liegen immer noch keine konkreten Zahlen f├╝r 2011 vor.

Private Krankenversicherung: Anstieg der Neukunden 2011

27. Februar 2012 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ Huji

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Vor einigen Wochen ├╝berschlugen sich die Schlagzeilen und berichteten, dass den privaten Krankenversicherungen die Mitglieder ÔÇ×weglaufenÔÇť w├╝rden. Dies gr├╝ndet auf der Tatsache, dass die gesetzlichen Krankenkassen eine gestiegene Nachfrage von bisherigen Privat-Versicherten verzeichneten, die wieder zur├╝ck in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln wollten.

Die privaten Krankenversicherer dementierten dies und legen nun Zahlen nach, anhand derer man einen deutlichen Mitglieder-Zuwachs im Jahr 2011 erkennen kann. Im Gro├čen und Ganzen muss man jedoch sagen, dass beide Seiten Recht haben, denn sowohl die Anzahl der Privat-Versicherten ist im vergangenen Jahr gestiegen, aber eben auch die Zahl derjenigen, die die private Krankenversicherung verlassen wollten.

2011 wechselten rund 235.700 Menschen aus der gesetzlichen in die private Krankenversicherung. Umgekehrt entschieden sich 159.400 Menschen f├╝r einen Wechsel aus der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung. Auf beiden Seiten gab es also Zuwachs, wobei die privaten Krankenversicherungen einen Nettozuwachs von 76.300 Mitgliedern verzeichnen kann.

Private Krankenversicherung: Sparen durch Tarifwechsel

20. Februar 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ heipei

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So manch einer hat in diesem Jahr sicherlich ├╝ber die Erh├Âhung der Beitr├Ąge seiner privaten Krankenversicherung gest├Âhnt. Wer in diesem Bereich sparen m├Âchte, muss jedoch nicht gleich einen umst├Ąndlichen Anbieterwechsel vornehmen, sondern hat die M├Âglichkeit bei seinem bisherigen Anbieter in einen g├╝nstigeren Tarif zu wechseln. Laut der Zeitschrift ÔÇ×FinanztestÔÇť besteht dabei ein Sparpotential von 100 bis 500 Euro im Monat!

Bereits seit Mitte der 1990er Jahre ist solch ein Wechsel rechtlich ohne Probleme m├Âglich, jedoch wollen laut den Verbrauchersch├╝tzern einige Anbieter dies am liebsten verhindern und stellen sich beim ersten Anlauf der Kunden leider oft quer.

Die Experten raten den Versicherten jedoch hart zu bleiben und auf einen Wechsel zu bestehen. Dabei k├Ânnen sie sich schriftlich auf das Tarifwechselrecht nach ┬ž 204 Versicherungsvertragsgesetz berufen. Zur Not sei zudem eine Beschwerde bei der Bundesanstalt f├╝r Finanzdienstleistungsaufsicht m├Âglich.

Eine Gesundheitspr├╝fung f├╝r den Wechsel in einen neuen Tarif ist laut den Verbrauchersch├╝tzern nicht n├Âtig. Nur, wenn der neue Tarif neue Leistungen mit sich bringt, ist eine Gesundheitspr├╝fung erlaubt. Den Wechsel in einen g├╝nstigeren Tarif mit gleichen Leistungen sollten sich also alle privat Versicherten ├╝berlegen und sich genau informieren, denn zum Gl├╝ck stellen sich nat├╝rlich nicht alle Anbieter quer.

Streit um ├ťbersch├╝sse der Krankenkassen

13. Februar 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ Public Domain Photos4

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Wir haben an dieser Stelle bereits dar├╝ber berichtet, dass sich die gesetzlichen Krankenversicherungen aktuell ├╝ber eine gute finanzielle Lage freuen k├Ânnen. Diesen Geldsegen haben viele Kassen auch bitter n├Âtig, denn ihre Situation wurde seit der Einf├╝hrung des Gesundheitsfonds 2009 immer schwieriger.

Seitdem liegt auch die Festsetzung des einheitlichen Beitragssatzes in den H├Ąnden der Politik. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) machte nun den Vorschlag, dass diese ├ťbersch├╝sse f├╝r Beitragsr├╝ckerstattungen verwendet werden sollten. Es gebe Pr├Ąmienmodelle, die auch schon einige Kassen anbieten w├╝rden, von denen Versicherte profitieren k├Ânnten.

Der Spitzenverband der Kassen lehnt die R├╝ckerstattung an sich nicht ab, jedoch wehrt man sich gegen die zunehmende Einmischung der Politik in die Angelegenheiten der Kassen. Es liege alleine in den H├Ąnden der Krankenkassen, was sie mit den ├ťbersch├╝ssen machen w├╝rden. So m├╝sse jede selbst anhand der eigenen Finanzlage ├╝ber eine Verwendung entscheiden. M├Âglich w├Ąren nat├╝rlich auch Pr├Ąmienmodelle f├╝r Versicherte, aber eben zum Beispiel auch die Abschaffung oder Vermeidung von Zusatzbeitr├Ągen oder das Bilden von R├╝cklagen f├╝r schlechte Zeiten.