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Lichtduschen zum Lichtausgleich im Herbst sind gesundheitsfördernd

23. September 2011 Keine Kommentare

flickr/ m.prinke

Viele gesundheitsfördernde Therapien stammen aus Skandinavien, wo die Menschen immer wieder bestrebt sind, dem Winterblues oder der Winterdepression zu entfliehen. Relativ neu ist die Entwicklung der Lichtdusche, eine LeuchtflĂ€che, die mit ihrem Tageslichtspektrum der Entstehung von jahreszeitlichen Depressionen entgegen wirken kann. Aufgrund der langen dunklen Winter kennt man in Skandinavien die Auswirkungen des Tageslichtmangels auf den menschlichen Körper sehr viel genauer. Je nach GrĂ¶ĂŸe der LeuchtflĂ€che wird von den Herstellern eine Sitzungsdauer bis zu zwei Stunden am Tag empfohlen. Die Lichtdusche sollte einen großen Teil des Oberkörpers sowie das ganze Gesicht bestrahlen.
Ein stoisches Sitzen vor der Lampe wird nicht verlangt. Ob sie am Computer arbeiten, online im Versandhandel shoppen, frĂŒhstĂŒcken oder lesen, das Wichtigste ist, dass sie immer wieder mit den Augen die Lichtquelle suchen.
Hin und wieder berichten Kunden, dass sie mit Kopfschmerzen auf die Lichtduschen reagieren. Dagegen hilft, die Therapiedauer zu verkĂŒrzen oder aber eine Lichtschutzbrille zu tragen. Auch eine Erhöhung des Abstands zur Lichtdusche schafft Abhilfe. Chronische Erkrankungen wie Akne, Neurodermitis, aber auch echte Depressionen lassen sich mit der Lichttherapie mildern. Sogar bei Alzheimer-Patienten und Parkinson-Patienten wird eine Milderung von Symptomen verzeichnet, wenn die Erkrankung noch nicht zu weit fortgeschritten ist.

Auch zur Vermeidung des Jet-Lags auf Fernreisen kann die Lichtdusche eingesetzt werden. Mit 30 minĂŒtigen Bestrahlungen am Abend lĂ€sst sich der Jet-Lag auf Reisen nach Westen oder am Morgen nach Osten in der Wirkung mildern und der Körper verkraftet die Umstellung besser.

Die LeuchtflĂ€chen der Lichtduschen weisen eine Leuchtkraft von mindesten 2500 Lux bis ca. 10.000 Lux auf. Das Licht strahlt gleichmĂ€ĂŸig Dank der milchigen OberflĂ€che der Lichtdusche. Die LeuchtflĂ€chen werden in verschiedenen GrĂ¶ĂŸen angeboten, je grĂ¶ĂŸer die FlĂ€che, desto kĂŒrzer die Bestrahlungsdauer. Die grĂ¶ĂŸtmögliche Wirkung auf den Organismus wird am Morgen erzielt. Am Abend angewendet, kann sie Schlafstörungen hervorrufen, da die natĂŒrliche ErmĂŒdung des Körpers gestört wird.

Verantwortungsvoll Grillen: So vermeiden Sie UnfÀlle im Urlaub und zuhause

4. Juni 2011 Keine Kommentare

Alle Jahre wieder mit steigenden Temperaturen beginnt die Grillsaison. Das Grillen mit dem Holzkohlegrill ist eines der beliebtesten FreizeitvergnĂŒgen. Ob im Urlaub oder Zuhause auf Balkon, Terrasse oder im Garten, gegrillt wird ĂŒberall, wo sich Menschen in geselliger Runde zusammen finden. Damit das GrillvergnĂŒgen nicht in einem Fiasko endet mĂŒssen unbedingt einige Sicherheitshinweise beachtet werden.

Das beginnt schon bei der Auswahl und dem Kauf des Grills. Deshalb sollte der Grill der DIN EN 1860-1 entsprechen und ĂŒber das Siegel fĂŒr GeprĂŒfte Sicherheit verfĂŒgen. Jedes gute Versandhaus oder jeder Baumarkt weise ihre GerĂ€te dementsprechend aus.

Grillen darf man nur im Freien, auf PrivatgrundstĂŒcken und speziell fĂŒr das SommervergnĂŒgen eingerichteten GrillplĂ€tzen. Wildes Campen und Grillen in Parks auf Wiesen, im Wald oder am Seeufer sind verboten, auch auf PrivatgrundstĂŒcken, die in unmittelbarer NĂ€he zu Waldgebieten liegen.

Immer wieder kommt durch unsachgemĂ€ĂŸen Umgang zu GrillunfĂ€llen. Daher sollte der Grill stabil und fest zusammengebaut sein. Ebenso muss er auf einem befestigten und ebenen Untergrund aufgestellt werden, der einen Sicherheitsabstand (mind. 2 bis 3 Meter) zu brennbaren Materialien gewĂ€hrleistet. Der geeignete Grillplatz ist windgeschĂŒtzt um Funkenflug zu vermeiden. Auch sollte die Rauchentwicklung keine BelĂ€stigung anderer Menschen darstellen. Vorsorglich sollte ein Eimer Wasser, Sand oder ein Feuerlöscher in greifbarer NĂ€he bereitgestellt sein.
Das AnzĂŒnden der Holzkohle erfolgt mit einem ungefĂ€hrlichen und sicherheitsgeprĂŒften handelsĂŒblichen GrillanzĂŒnder.

Holzkohle und AnzĂŒnder sollten der DIN EN 1860-3 bzw. der DIN EN 1860-2 entsprechen. Benzin, Spiritus oder Petroleum sind keine geeigneten GrillanzĂŒnder und dĂŒrfen nicht verwendet werden. Sie können sich explosionsartig entzĂŒnden, mit Stichflammenbildung und einer RĂŒckzĂŒndung, und stellen somit eine große Gefahrenquelle dar. Synthetische Kleidung, die in der Regel einen niedrigen Flammpunkt hat sollte auch nicht getragen werden. Besonders, wenn Kinder am GrillvergnĂŒgen teilnehmen ist grĂ¶ĂŸte Vorsicht geboten. Daher sollte man die Kinder und den Grill niemals aus den Augen lassen. Generell darf der Grill nie unbeaufsichtigt betrieben werden. Asche und RĂŒckstĂ€nde mĂŒssen wegen der drohenden Brandgefahr vollstĂ€ndig erkalten, ehe sie entsorgt werden können. Sollte es trotz aller Sorgfalt zu Verbrennungen oder einem Brand kommen ist sofort der Notruf 112 zu verstĂ€ndigen.

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