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Artikel Tagged ‘City BKK’

Weitere Krankenkassen werden schlie├čen

30. Mai 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ heipei

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Die Pleite der City BKK hat viele zum Nachdenken angeregt. Schon seit l├Ąngerem warnen Experten davor, dass so manch eine gesetzlichen Krankenkasse finanziell auf der Kippe steht. So war die City BKK wohl erst der Anfang.

Nun hei├čt es n├Ąmlich auch aus Regierungskreisen, dass weitere Kassen in Gefahr seien. Schon vor l├Ąngerer Zeit berichtete der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung von 23 Kassen, die finanziell in einer heiklen Lage sind. Dies wurde jedoch von den Kassen immer wieder dementiert. Dazu geh├Ârte auch die City BKK…

Aktuell m├╝ssten demnach also noch 22 Kassen mit gut 28 Millionen Versicherten von einer Pleite bedroht sein. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr sprach davon, dass es weitere Kassenfusionen geben werde und sich die Zahl der Kassen weiter verringern werde. Die CDU m├Âchte es nun gesetzlich durchsetzen, dass die Krankenkassen ihre Bilanzen offen legen m├╝ssen. Allerdings muss man an dieser Stelle auch erw├Ąhnen, dass im Zuge der Gesundheitsreform etliche Experten dar├╝ber berichteten, dass eine Reduzierung der Kassen durchaus politisch kalkuliert wurde.

City BKK: Sanktionen f├╝r abwimmelnde Krankenkassen?

23. Mai 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ tuev_sued

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Die letzten Wochen wurde logischerweise viel ├╝ber die Pleite der City BKK und deren Folgen diskutiert. Auch an dieser Stelle haben wir bereits dar├╝ber berichtet, dass einige Krankenkassen offenbar Mitglieder der City BKK, die nun ihre Krankenversicherung wechseln m├╝ssen, mit fadenscheinigen Argumenten und Methoden abgewimmelt haben.

Dazu w├Ąren sie eigentlich verpflichtet, jedoch gibt es aktuell noch kein Mittel sie dazu zu zwingen. Daher hat sich nun der neue Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) eingeschaltet und den Kassen mit eventuellen Sanktionen gedroht. Falls die Kassen keinen reibungslosen Ablauf garantieren w├╝rden, w├╝rde man in den n├Ąchsten Wochen ├╝ber gesetzgeberische Ma├čnahmen nachdenken.

Dem schloss sich auch das Bundesversicherungsamt an. Man m├╝sse den Aufsichtsbeh├Ârden das Recht einr├Ąumen, bei Verst├Â├čen handeln zu k├Ânnen, beispielsweise in Form von Bu├čgeldern. Hier herrscht wohl noch eine Gesetzesl├╝cke. Mal sehen, ob sie in der Praxis so schnell gestopft wird, denn die Krankenkassen sind inzwischen bereits zur├╝ckgerudert und haben garantiert alle Versicherte aufnehmen zu wollen.

HEK versucht Kunden der City BKK abzuschrecken

9. Mai 2011 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ GeorgHH

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Vergangene Woche wurde bekannt, dass die City BKK als erste gesetzliche Krankenkasse unter dem finanziellen Druck zusammengebrochen ist und daher zum 1. Juli geschlossen wird. F├╝r die Versicherten hei├čt dies, dass sie in den n├Ąchsten Wochen zu einer neuen Krankenkasse wechseln m├╝ssen. Dies sollte eigentlich problemlos vonstatten gehen, da die Krankenkassen gesetzlich dazu verpflichtet sind, alle Versicherten aufzunehmen.

Doch dies schmeckt offenbar nicht allen gesetzlichen Krankenversicherungen. Laut Medienberichten versucht die HEK besonders die ├Ąlteren und damit teureren Kunden der City BKK zu vergraulen und von einem Wechsel zur HEK abzuschrecken. So w├╝rde den Versicherten angeblich gesagt, dass man Rabattvertr├Ąge neu pr├╝fen oder beispielsweise f├╝r die Pflegestufe ein neues Gutachten erstellen m├╝sse.

Experten betonen jedoch, dass dies jeder rechtlichen Grundlage entbehrt, denn in solch einem Fall m├╝sse die neue Krankenkasse bei einem Wechsel die Leistungen der alten Kasse ├╝bernehmen. Auf potentielle Leistungsk├╝rzungen hinzuweisen diene zur reinen Abschreckung. So manch einem sind zudem Berichte dar├╝ber sauer aufgesto├čen, dass die HEK extra f├╝r die Versicherten der City BKK ein spezielles Team aufgestellt hat.

Unterschiedliche Briefe: Will City BKK unliebsame Kunden loswerden?

7. M├Ąrz 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ loop_oh

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Das Nachrichtenmagazin ÔÇ×Der SpiegelÔÇť berichtet aktuell ├╝ber eine Methode der Krankenkasse City BKK, die man auch leicht als Strategie interpretieren k├Ânnte um unliebsame Kunden sozusagen zu vergraulen.

Offensichtlich verschickt die City BKK zwei verschiedene Versionen eines Schreibens an die Versicherten zum Thema Zusatzbeitrag. Das eine Schreiben ist dabei sehr positiv formuliert und teilt den Versicherten mit, dass die Mehrbelastungen ├╝ber das Bonusprogramm ausgeglichen werden w├╝rden.

Das andere Schreiben ist hingegen negativ formuliert und zeigt dem jeweiligen Versicherten auf, dass man in Zukunft mit noch h├Âheren Beit├Ągen und zus├Ątzlichen Belastungen rechnen m├╝sse. Das positive Schreiben erhielten demnach Kunden, die gesund waren und die Kasse kaum etwas kosteten, w├Ąhrend das negative Schreiben an kranke Kunden, die mehr Kosten verursachen, ging.

Das Ganze fiel wohl auf, als ein Vater mit Bandscheibenvorfall einen anderen Brief als sein gesunder Sohn erhielt, der ebenfalls bei der City BKK versichert ist. So manch einer geht nun davon aus, dass es sich um eine gezielte Methode handelt um liebsame Versicherte zu halten und unliebsame eben loszuwerden. Die City BKK wehrt sich gegen solche Vorw├╝rfe und spricht von einem Missverst├Ąndnis…