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Private Krankenversicherung: Einkommensgrenzen steigen 2012

cc by flickr/ Public Domain Photos

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Vor einigen Tagen hat das Bundessozialministerium den ersten Entwurf für die Einkommensgrenzen in der Krankenversicherung für das kommenden Jahr vorgelegt. Medienberichten zufolge sollen diese 2012 steigen. Dies bedeutet, dass der Wechsel in die private Krankenversicherung erschwert wird. Zudem müssten Besserverdiener in der gesetzlichen Krankenversicherung tiefer in die Tasche greifen.

Die Beitragsbemessungsgrenze soll 2012 offenbar von derzeit monatlich 3.712,50 Euro auf 3.825,00 Euro ansteigen. Auf das Jahr gerechnet würde dies für das kommende Jahr einen Wert von 45.900 Euro ergeben. Dieser hat auf den Wechsel in die private Krankenversicherung noch keinen direkten Einfluss, er bedeutet vor allem, dass der Höchstbetrag zur gesetzlichen Krankenversicherung von rund 575,44 Euro auf 592,99 Euro steigt. Gut verdienende Selbstständige müssen diese rund 17 Euro alleine tragen, für besserverdienende Arbeitnehmer heißt dies eine Erhöhung von rund neun Euro.

Wichtig für den Wechsel in die private Krankenversicherung ist die Versicherungspflichtgrenze. Auch diese wird 2012 steigen und zwar von aktuell 49.500 Euro auf 50.850 Euro järhlich. Der Zugang zur privaten Krankenversicherung wird damit erschwert. Wer plant in die private Krankenversicherung zu wechseln, sollte dies also noch in diesem Jahr tun, sofern dies möglich ist.

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