Private Krankenversicherung: Wechsel nur mit Folgeversicherung

24. Oktober 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ chaouki

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Der Wechsel seiner privaten Krankenversicherung kann f├╝r so manch einen Vorteile bringen. Doch bei diesem Wechsel sollte man unbedingt darauf achten, dass man so schnell wie m├Âglich f├╝r eine Folgeversicherung sorgt und einen entsprechenden Nachweis erbringen kann, denn sonst kann die K├╝ndigung beim alten Versicherer unwirksam werden.

Diese Regelung gilt seit der Einf├╝hrung der Versicherungspflicht f├╝r private Krankenversicherungen 2009. Damit soll verhindert werden, dass f├╝r den Versicherten L├╝cken im Versicherungsschutz entstehen. Ein Urteil des Amtsgerichts Aachen best├Ątigt dies.

In dem konkreten Fall hatte ein Mann seiner alten Versicherung gek├╝ndigt und hatte jedoch vergessen einen Nachweis ├╝ber eine Folgeversicherung zu erbringen. Daher wurde die K├╝ndigung aufgehoben und er musste f├╝r weitere sechs Monate bis zum n├Ąchstm├Âglichen K├╝ndigungstermin bei seiner alten privaten Krankenversicherung bleiben. Die Richter gaben am Ende dem Versicherer Recht, denn ein entsprechender Nachweis ├╝ber eine Folgeversicherung h├Ątte innerhalb von vier Wochen eingehen m├╝ssen.

BKK f├╝r Heilberufe: Kommt das Aus 2012?

17. Oktober 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Images_of_Money

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Es ist eine Entwicklung mit der so manche Experten gerechnet haben. Der Gesundheitsfonds hat vielen gesetzlichen Krankenkassen das Leben schwerer gemacht und der Zusatzbeitrag hat die Lage bei so manchen nur noch verschlimmert. Nach der City BKK steht nun mit der BKK f├╝r Heilberufe wohl auch die zweite Krankenkasse vor dem Aus.

Seit einigen Jahren war die BKK f├╝r Heilberufe dabei sich zu sanieren. Der Weg sah gut aus und man hatte als der Gesundheitsfonds startete gut drei Viertel der bestehenden Schulden abgebaut. Der Gesundheitsfonds machte die Erfolge jedoch offenbar zunichte, so dass die BKK f├╝r Heilberufe zu den wenigen Kassen geh├Ârte, die einen Zusatzbeitrag erheben musste. Dies f├╝hrte dazu, dass die H├Ąlfte aller Mitglieder abwanderten. Aktuell hat die Kasse lediglich rund 80.000 Mitglieder, von denen die meisten schwer und chronisch krank sind.

So wurde zun├Ąchst ├╝ber eine Fusion beraten um die BKK f├╝r Heilberufe zu retten, doch dies wurde vor wenigen Tagen als zu teuer abgelehnt. Es sieht also alles danach aus, dass die Krankenkasse vor dem Aus steht. M├Âglicher Termin daf├╝r k├Ânnte der 1. Januar 2012 sein. Noch bem├╝ht man sich um eine L├Âsung, im Falle einer Schlie├čung w├╝rde man jedoch alles daf├╝r tun, dass die Kunden nicht wieder mit einem Chaos wie bei dem Ende der City BKK rechnen m├╝ssten. Dazu w├╝rde jedoch auch geh├Âren, dass man den Kunden rechtzeitig Bescheid sagt, dass sie gen├╝gend Zeit f├╝r einen Wechsel haben!

Private Krankenversicherung kann f├╝r Studenten negative Folgen haben

10. Oktober 2011 1 Kommentar
cc by flickr/ Images_of_Money

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Zu Beginn des Studiums m├╝ssen sich Studenten entscheiden, ob sie sich privat oder gesetzlich versichern wollen. In der Regel entscheiden sich die meisten f├╝r die gesetzliche Krankenversicherung, da sie hier kostenlos ├╝ber die Eltern in der Familienversicherung abgesichert sind. Kinder von Privatversicherten sollten bei der Entscheidung genau abw├Ągen, denn f├╝r Studenten kann die private Krankenversicherung auch mit einigen Risiken verbunden sein, wie die Verbraucherzentrale Hamburg berichtet.

Anfangs scheint f├╝r viele die private Krankenversicherung durchaus als reizvoll, da sie zu Beginn g├╝nstiger als die gesetzliche ist und man zudem beim Arzt den einen oder anderen Vorteil genie├čt. G├╝nstig ist sie f├╝r Studenten jedoch nur bis zum 25. Lebensjahr, da beispielsweise Kinder von Beamten hier Zusch├╝sse bekommen. Fallen die Zusch├╝sse mit 25 weg, liegen die Kosten so hoch wie bei der gesetzlichen Krankenversicherung.

In diese kann man dann ├╝brigens nur zur├╝ckkehren, wenn man nach dem Studium angestellt wird. Findet man danach nicht gleich einen Job, wird de private Krankenversicherung f├╝r die meisten zur finanziellen Belastung, denn der Beitrag steigt nach und nach stark an. Dies gilt auch, wenn man sein Studium beispielsweise aufgrund einer Krankheit abbrechen muss.

Elektronische Gesundheitskarte soll schneller ausgegeben werden

3. Oktober 2011 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ Bin im Garten

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Jahrelang wurde ├╝ber die Einf├╝hrung der neuen elektronischen Gesundheitskarte gestritten, in der vergangenen Woche war es nun so weit und die ersten Karten wurden verschickt. Bisher hie├č es, die Kassen sollten Schritt f├╝r Schritt in den kommenden Jahren alle Karten an die Versicherten ausgeben. Nun will die Politik Medienberichten zufolge eine neue Frist setzen.

Offenbar will die Regierung erreichen, dass bereits bis Ende 2012 alle Krankenkassen 70 Prozent der elektronischen Gesundheitskarten an die Versicherten verschickt haben. Wer diese Frist nicht einhalte, m├╝sse mit einem weiteren Stopp der Verwaltungsausgaben im Jahr 2013 rechnen.

Politiker lie├čen verlauten, dass es sich hierbei um das gr├Â├čte IT-Projekt Europas handle und man den Krankenkassen neue Anreize f├╝r eine z├╝gige Verteilung bieten wolle. Der Spitzenverband der Kassen betonte hingegen, dass solch ein zus├Ątzlicher gesetzlicher Druck nicht n├Âtig w├Ąre, da die Kassen bereits fieberhaft an der Vergabe arbeiten w├╝rden.

Gleichzeitig ist die Skepsis vieler B├╝rger gegen├╝ber der neuen Karte geblieben. Zun├Ąchst ├Ąndert sich bei der Karte erst einmal nichts, au├čer dass sie durch ein Passbild des Versicherten erg├Ąnzt wird. Dass in Zukunft dann medizinische Daten wie R├Ântgenbilder und Befunde von den ├ärzten von Servern abgerufen werden k├Ânnen, ruft bei vielen jedoch Unmut hervor, denn die Angst ist gro├č, dass die sensiblen Daten ins Netz und in falsche H├Ąnde gelangen.

Private Krankenversicherung: Einkommensgrenzen steigen 2012

26. September 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Public Domain Photos

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Vor einigen Tagen hat das Bundessozialministerium den ersten Entwurf f├╝r die Einkommensgrenzen in der Krankenversicherung f├╝r das kommenden Jahr vorgelegt. Medienberichten zufolge sollen diese 2012 steigen. Dies bedeutet, dass der Wechsel in die private Krankenversicherung erschwert wird. Zudem m├╝ssten Besserverdiener in der gesetzlichen Krankenversicherung tiefer in die Tasche greifen.

Die Beitragsbemessungsgrenze soll 2012 offenbar von derzeit monatlich 3.712,50 Euro auf 3.825,00 Euro ansteigen. Auf das Jahr gerechnet w├╝rde dies f├╝r das kommende Jahr einen Wert von 45.900 Euro ergeben. Dieser hat auf den Wechsel in die private Krankenversicherung noch keinen direkten Einfluss, er bedeutet vor allem, dass der H├Âchstbetrag zur gesetzlichen Krankenversicherung von rund 575,44 Euro auf 592,99 Euro steigt. Gut verdienende Selbstst├Ąndige m├╝ssen diese rund 17 Euro alleine tragen, f├╝r besserverdienende Arbeitnehmer hei├čt dies eine Erh├Âhung von rund neun Euro.

Wichtig f├╝r den Wechsel in die private Krankenversicherung ist die Versicherungspflichtgrenze. Auch diese wird 2012 steigen und zwar von aktuell 49.500 Euro auf 50.850 Euro j├Ąrhlich. Der Zugang zur privaten Krankenversicherung wird damit erschwert. Wer plant in die private Krankenversicherung zu wechseln, sollte dies also noch in diesem Jahr tun, sofern dies m├Âglich ist.