Private Krankenversicherung: Einsteigertarife machen Anbietern zu schaffen

5. Dezember 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ matze_ott

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Wir haben an dieser Stelle bereits mehrfach über das inzwischen doch massive Problem der privaten Krankenversicherer mit den billigen Einsteigertarifen berichtet. Damit haben sie in den letzten Jahren immer mehr Kunden gelockt. Zu Beginn schien das Konzept zwar aufzugehen, doch inzwischen brechen diese Tarife den meisten Unternehmen fast das Genick.

Vor allem junge und gesunde Kunden, die nicht selten selbstständig sind, wurden damit angeworben. Diese können sich so bereits für 150 Euro oder weniger im Monat krankenversichern, bekommen dafür jedoch weniger Leistung als in normalen Tarifen. Für den Zeitraum, in dem die Kunden jung und kerngesund sind und keine Kinder haben, mag sich dies durchaus lohnen, doch auch diese Kunden werden leider älter. So müssen die Beiträge im Laufe der Jahre immer mehr angehoben werden und so manch einer kann sie sich nun nicht mehr leisten. So sitzen die Versicherer auf einem Berg von Kosten und nicht bezahlten Beiträgen.

Nach und nach sehen dies die meisten Unternehmen inzwischen ein und verbannen die Einsteigertarife. Einige wollen sich Medienberichten zufolge sogar ganz aus dem Konzept der privaten Krankenvollversicherung verabschieden und nur noch auf lukrativere Zusatzversicherungen setzen. Dies bringt jedoch all jenen wenig, die durch solche Einsteigertarife gelockt wurden. Ihnen bleibt nur übrig die Erhöhungen zu schultern oder aber zu versuchen in einen anderen Tarif zu wechseln. Diese müssen nicht immer günstiger sein, können sich aber eventuell stabiler gestalten.

Die Krankenversicherung noch in 2011 wechseln?

2. Dezember 2011 Keine Kommentare
Krankenversicherung

Krankenversicherung - flickr/katerha

Gegen Ende des Jahres wird es wieder spannend: Erhebt die gesetzliche Krankenkasse einen Zusatzbeitrag bzw. erhöht sie den schon vorhandenen oder verzichtet sie darauf? Wenn ja, dann gibt es ein paar Tipps zur Krankenversicherung. Falls die Krankenversicherung ihre Versicherten zur Kasse bittet, haben diese ein Sonderkündigungsrecht. Doch für jeden Versicherten stellt sich die Frage, ob sich ein Wechsel der Krankenkasse für ihn überhaupt lohnt. Denn ein vermeintlicher finanzieller Vorteil kann versicherungstechnische Nachteile mit sich ziehen. Deshalb gilt es eine Reihe von Punkten zu beachten.

 

Versicherte, die sich gerade in einer laufenden Behandlung befinden, wie z.B. eine kostspielige Kieferprothesenanfertigung oder eine langwierige Psychotherapie, müssen berücksichtigen, dass die neue Krankenversicherung die Notwendigkeit der Maßnahme eventuell überprüfen wird. Und die Übernahme der Kosten gegebenenfalls ganz oder teilweise ablehnt. Auch bei der Zuordnung zu einer Pflegestufe hat die neue Krankenversicherung das Recht, den Versicherten durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) überprüfen und ihn möglicherweise in eine ungünstigere Stufe einordnen zu lassen.

Für die Versicherten ist diese Situation natürlich mit erheblichem Druck verbunden, zumal sie kaum eine Möglichkeit haben, schon im Vorfeld abzuchecken, ob die neue Versicherung einer laufenden Behandlung positiv gegenübersteht. Deshalb sollte jeder Versicherte genau überprüfen, wie wichtig ihm eine laufende Behandlungen ist, und ob er durch einen vorschnellen Wechsel der Krankenkasse einen möglichen Behandlungsabbruch riskieren will.

Wenn ein Sonderkündigungsrecht vorliegt, ist ein Wechsel der Kasse ist ziemlich unkompliziert. Es muss nicht einmal die sonst vorgeschriebene 18-monatige Mindestmitgliedschaft erfüllt werden. Die Kündigung sollte natürlich per Einschreiben erfolgen und die Krankenversicherung muss innerhalb von zwei Wochen eine Kündigungsbestätigung schicken. Der Versicherte reicht diese Bestätigung seiner neuen Krankenversicherung ein. Dabei braucht er nicht zu befürchten, dass er etwa aufgrund einer bestehenden Vorerkrankung abgelehnt wird. Es ist den gesetzlichen Krankenkassen nämlich zwingend vorgeschrieben, jeden Versicherten aufzunehmen.

Beitragserhöhung bei der privaten Krankenversicherung

1. Dezember 2011 Keine Kommentare

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Versicherte der privaten Krankenversicherung blicken derzeit auf die Meldungen ihrer Krankenversicherung zu Beitragserhöhungen für das Jahr 2012. Anders als bei der gesetzlichen Krankenversicherung werden die Beiträge für die private Krankenversicherung nicht einkommensabhängig berechnet, sondern anhand von Faktoren wie Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand des Versicherten.

Daraus ergibt sich eine individuelle Beitragshöhe, die den durchschnittlich zu erwartenden Kosten für Behandlungen plus den sogenannten Altersrückstellungen entspricht. Die Beiträge werden jedes Jahr überprüft. Wenn die Beiträge dabei nicht die tatsächlichen Kosten decken können, werden sie nach oben angepasst.

In diesem Jahr müssen Versicherte dabei teilweise sehr starke Erhöhungen in Kauf nehmen. Gerade für ältere Versicherte sind bei einzelnen Krankenversicherern Beitragserhöhungen von bis zu 40 Prozent vorgesehen.

Angesichts dieser Zahlen zögern viele Menschen, die die Möglichkeit hätten, in die private Krankenversicherung zu wechseln, mit diesem Schritt. Tatsächlich muss genau kalkuliert werden, ob sich der Wechsel lohnt. Doch gerade junge Berufstätige mit einem hohen Einkommen können von der privaten Krankenversicherung profitieren. Sie bietet in der Regel mehr Leistungen als die gesetzliche Krankenversicherung und wer bereits in jungen Jahren in die private Krankenversicherung eintritt, zahlt über einen langen Zeitraum Altersrückstellungen, so dass diese nicht zu hoch ausfallen und die Beitragsentwicklung im Alter für den Versicherten positiv beeinflusst werden kann.

Wer allerdings schon etwas älter, bzw. wessen Einkommen nicht sehr hoch ist, sollte vor dem Wechsel in die private Krankenversicherung die Beratung durch einen unabhängigen Versicherungsexperten in Anspruch nehmen. So lässt sich berechnen, inwiefern der Wechsel lohnt, oder ob dieser zu einer zu hohen finanziellen Belastung führen könnte.

Konditionen für die PKV berechnen lassen

29. November 2011 Keine Kommentare

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Jeder, der mit dem Gedanken spielt, in eine private Krankenversicherung zu gehen, sollte vor Vertragsabschluss einen PKV Vergleich vornehmen. Dies geht am besten über das Internet. Hier können Sie einen unabhängigen Private Krankenversicherung Rechner bemühen. Dieser gibt Ihnen Auskunft darüber, welche Versicherung für Ihre speziellen Bedingungen und Wünsche das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.

Was sind die Vorteile?
Die Vorteile oder die Gründe, warum Sie einen Private Krankenversicherung Rechner bemühen sollten, liegen klar auf der Hand. Durch einen unabhängigen PKV Vergleich haben Sie die Möglichkeit, monatlich bei Ihrer privaten Krankenversicherung Geld zu sparen. Ein Private Krankenversicherung Rechner nimmt Ihnen dabei eine Menge Arbeit ab. Er vergleicht verschiedene Versicherungsgesellschaften miteinander. Würden Sie bei all diesen eigens Gespräche vereinbaren, würde der PKV Vergleich sehr langwierig und aufwendig werden. Im Internet ist dieser Schritt allerdings binnen weniger Sekunden erledigt.

Wovon hängen die unterschiedlichen Tarife ab?
Es gibt einige Bedingungen, die den Preis einer privaten Krankenversicherung bestimmen. Viele Faktoren spielen eine Rolle. Das Eintrittsalter ist ebenso entscheidend wie das Geschlecht. Denn Frauen bezahlen immer mehr als Männer. Allerdings soll dieses ab dem nächsten Jahr geändert werden. Männer müssen sich also auf höhere Beiträge einstellen, weswegen sie sich überlegen sollten, den Vertrag noch in diesem Jahr abzuschließen. Weitere Faktoren, die bei einem PKV Vergleich berücksichtigt werden müssen sind Vorerkrankungen und die allgemeine Lebensweise. Raucher oder Menschen, die regelmäßig Alkohol konsumieren müssen, wenn sie denn überhaupt in eine private Krankenversicherung aufgenommen werden, mit höheren Beiträgen rechnen. Gleiches gilt für alle, die bereits an gewissen Erkrankungen leiden, die weitere Behandlungen wahrscheinlicher machen. Eine Information, die ein Private Krankenversicherung Rechner auf alle Fälle auch noch benötigt, ist eine Angabe zur Höhe der gewünschten Selbstbeteiligung. Je höher diese Selbstbeteiligung ist, desto geringer sind die monatlichen Beiträge. Allerdings sollten Sie vorsichtig sein. Denn Sie müssen alle Arztrechnungen bis zur Höhe der Selbstbeteiligung selbst tragen. Erst ab der vereinbarten Summe springt die Krankenversicherung ein. Die Höhe der Selbstbeteiligung sollte also mit Bedacht gewählt werden und mit der monatlichen Ersparnis abgeglichen sein.

Aufgrund der vielen unterschiedlichen Faktoren, die letztlich für die Beitragsbemessung wichtig sind, ist es auf alle Fälle ratsam, einen gründlichen PKV Vergleich vorzunehmen.

Fusionen von Krankenkassen: Kartellamt hat nichts zu sagen

28. November 2011 Keine Kommentare

cc by flickr/ heipei

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So manche Beobachter sehen schon seit längerem die aktuelle Entwicklung bei den gesetzlichen Krankenkassen mit Sorge. Vor gut zehn Jahren, gab es noch um die 400 Krankenkassen. Inzwischen sind es dank etlichen Fusionen nur noch rund 150. Ein Ende der Zusammenschlüsse ist nicht in Sicht. Die Fusionen sollen dabei helfen, die Kosten im Gesundheitswesen zu senken. Das Kartellamt vermutet dahinter jedoch Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht und appelliert seit längerem an die Politik dort einzugreifen.

Die Stiftung Warentest weist aktuell jedoch darauf hin, dass das Bundeskartellamt laut eines Urteils des Landessozialgerichts Hessen, bei Fusionen von Krankenkassen nicht eingreifen darf. Ähnliches gilt auch bei der Einführung von Zusatzbeiträgen, wo das Kartellamt illegale Preisabsprachen vermutet.

Die Richter begründeten ihr Urteil damit, dass die Arbeit der Kassen rein sozialer Natur sei. Man sei aufgrund der Solidargemeinschaft dazu verpflichtet über finanzielle Ausgleiche zu sprechen. Zudem sei das Bundesversicherungsamt bereits als staatliche Aufsicht für die gesetzlichen Krankenkassen zuständig, die ein Selbstverwaltungsrecht hätten.