Immer mehr wollen von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln

9. Januar 2012 Keine Kommentare
cc by Flickr/ Dave Dugdale

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In den Medien h├Ârt man viel von den Problemen der gesetzlichen Krankenversicherungen, jedoch haben auch die Privaten, wie bereits mehrfach berichtet, auf ihre ganz eigene Art zu k├Ąmpfen. Deren Probleme sind jedoch meist hausgemacht. So wurden zum Beispiel immer wieder Kunden durch Billigtarife angelockt, die nun sich nicht mehr rechnen. Die Beitr├Ąge in der privaten Krankenversicherung steigen weiter und weiter an, weshalb laut Medienberichten immer mehr Versicherte wiederum zur├╝ck in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln wollen.

 

Dies geht in der Regel nur unter bestimmten Umst├Ąnden, jedoch versuchen es immer mehr. So meldet unter anderem ÔÇ×Der SpiegelÔÇť, dass einige Krankenkassen interessierten Kunden dabei behilflich sind, Schlupfl├Âcher zu finden, denn M├Âglichkeiten und Wege gibt es offenbar in den meisten F├Ąllen. Wichtig sei hier unter anderem, dass der Arbeitgeber einverstanden sei.

So h├Ąufen sich bei den Kassen Anfragen von wechselwilligen Privatversicherten. Alleine zur Barmer GEK seien im vergangenen Jahr rund 27.600 gewechselt und zur Techniker Krankenkasse rund 68.000.

Schwangerschaftsdiabetes: GKV soll f├╝r Test aufkommen

2. Januar 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ Public Domain Photos

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Schwangerschaftsdiabetes ist ein gro├čes Risiko vor allem f├╝r das ungeborene Kind. Nicht selten kommt es dadurch zu Komplikationen bei der Geburt. Schon vorher kann es zu einer Mangelversorgung des Embryos kommen und sp├Ąter zu einer Unterzuckerung des Babys. Ein Test auf Schwangerschaftsdiabetes ist also sehr sinnvoll. Der Gemeinsame Bundesausschuss hat nun beschlossen, dass die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten f├╝r solch einen Test in Zukunft ├╝bernehmen soll.

 

Man ist nach eigenen Angaben davon ├╝berzeugt, dass solch ein Routinetest einen positiven Effekt haben wird. Experten gehen davon aus, dass bei 90 Prozent der betroffenen Frauen eine Ern├Ąhrungsumstellung und in seltenen F├Ąllen eine entsprechende Therapie die Blutzuckerwerte normalisieren k├Ânnen.

Die aktuellen Pl├Ąne sehen zwei Tests vor: Zum einen ein Vortest, der ├╝ber die allgemeine Wahrscheinlichkeit an Schwangerschaftsdiabetes zur erkranken Auskunft geben soll. Der zweite wird dann im sechsten oder siebten Monat der Schwangerschaft durchgef├╝hrt. Der Gemeine Bundesausschuss hat zudem ein entsprechendes Merkblatt erarbeitet.

Hintergrundinfos zur privaten Krankenversicherung

21. Dezember 2011 Keine Kommentare

Chefarztbehandlung

Chefarztbehandlung, ja oder nein? - flickr/edenpictures

Wer als Arbeitnehmer in die private Krankenversicherung wechseln m├Âchte, der hat es seit diesem Jahr wesentlich einfacher. Bisher war es erforderlich, dass Pflichtversicherte f├╝r drei Jahre hintereinander ein ├╝ber der Versicherungspflichtgrenze liegendes Einkommen erzielen musste. Diese Wartefrist wurde zu Beginn diesen Jahres wieder auf ein Jahr begrenzt. Zudem wurde auch noch die Versicherungspflichtgrenze von 49.950 auf 49.500 Euro heruntergeschraubt.

Angebote genau vergleichen
Die passende private Krankenversicherung zu finden ist um einiges aufwendiger als bei der gesetzlichen Krankenkasse. W├Ąhrend bei den gesetzlichen Kassen 95 Prozent der Leistungen bei allen Anbietern identisch sind, gibt es bei der privaten Krankenversicherung eine Vielzahl verschiedener Tarifmodellen und Optionen. Dies hat nat├╝rlich den Vorteil, dass der Versicherungsnehmer sich seinen Wunschtarif individuell zusammenstellen kann. Daf├╝r sollte man sich jedoch auch die entsprechende Zeit nehmen.

Den eigenen Bedarf ermitteln

Zun├Ąchst einmal sollte man sich genaue Gedanken machen, welche Anspr├╝che man an die private Krankenversicherung stellt. Dabei gibt es drei wichtige Bausteine: die ambulante Arztbehandlung, die station├Ąre Behandlung im Krankenhaus sowie die Behandlung beim Zahnarzt. Was die ambulante Arztbehandlung betrifft, kann der Versicherte zum Beispiel w├Ąhlen, ob beispielsweise auch alternative Heilmethoden ├╝bernommen werden sollen. Zudem bieten die meisten privaten Krankenkassen eine Art Hausarztmodell an. Holt sich der Versicherungsnehmer vor der Behandlung beim Facharzt eine ├ťberweisung bei seinem Hausarzt, erh├Ąlt er hierf├╝r eine gewisse Verg├╝nstigung. Zudem besteht in den meisten F├Ąllen die M├Âglichkeit eines Selbstbehalts.

Bei der station├Ąren Behandlung im Krankenhaus besteht die Wahl ob eine Unterbringung im Ein-, Zwei- oder Mehrbettzimmer erfolgen soll. Auch eine eventuelle Chefarztbehandlung kann auf Wunsch vereinbart werden. Auch beim Zahnarzt kann genau festgelegt werden, welche Kosten ├╝bernommen werden sollen und wie hoch der Eigenanteil sein soll.

Wovon der Preis abh├Ąngt
Neben den gew├Ąhlten Leistungen wird die H├Âhe des Beitrags vom Geschlecht, dem Alter sowie eventuellen Vorerkrankungen des Versicherten beeinflusst. Auf die letztgenannten Punkte hat man keinen Einfluss, deshalb sollte man genau ├╝berlegen, welche Leistungen ben├Âtigt werden.

Wechsel der privaten Krankenversicherung: K├╝ndigung immer als Original

19. Dezember 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ Gunnar Wrobel

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Generell ist es ratsam K├╝ndigungen per Post und am besten noch per Einschreiben mit R├╝ckschein zu ├╝bermitteln. Nur so kann man auch genau beweisen, dass die K├╝ndigungsfrist eingehalten wurde. Schon oft hat man zudem erlebt, dass K├╝ndigungen via E-Mail oder Fax nicht anerkannt wurden. So ergeht es momentan Medienberichten zufolge den Kunden des Versicherers Central, einer Tochter der Generali.

Die Central hatte wie viele andere private Krankenversicherungen auch sogenannte Billigtarife angeboten, die, wie an dieser Stelle bereits mehrfach berichtet, bei den Versicherungsunternehmen zu erheblichen Einbu├čen f├╝hrten. Daher schaffen die meisten diese Tarife nun ab und erh├Âhen zudem die Beitr├Ąge. Kunden k├Ânnen bei einer solchen Beitragserh├Âhung innerhalb eines Monats von ihrem Sonderk├╝ndigungsrecht Gebrauch machen.

Die Central erwartet, dass dem viele nachkommen werden. So akzeptiert sie Medienberichten zufolge nur K├╝ndigungen, die per Post als Originalschreiben beim Konzern ankommen. K├╝ndigungen per E-Mail oder Fax werden nicht anerkannt. Dies k├Ânnte dazu f├╝hren, dass die Central einige Kunden beh├Ąlt, obwohl diese eigentlich wechseln wollten. Neben der Originalk├╝ndigung legt man ├╝brigens am besten noch den Nachweis ├╝ber die Folgeversicherung bei. Hier streitet sich die Justiz allerdings noch.

Weitere Krankenkassen verabschieden sich von Zusatzbeitrag

12. Dezember 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ stvcr

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Der Zusatzbeitrag sorgte nicht nur bei den Versicherten selbst f├╝r einen Aufschrei. Auch einige Versicherer haben/hatten mit ihm zu k├Ąmpfen, da die Versicherten aufgrund der Mehrkosten zur Konkurrenz wechselten. In diesem Jahr konnten die gesetzlichen Krankenversicherungen jedoch offenbar einen ├ťberschuss erwirtschaften, so dass sich immer mehr Kassen im kommenden Jahr vom Zusatzbeitrag verabschieden.

Die DAK und die BKK Gesundheit k├╝ndigten bereits an, nach der Fusion auf den Zusatzbeitrag verzichten zu wollen. Dem schlie├čen sich auch die KKH-Allianz und die Deutsche BKK an. Die BKK Phoenix plane den Zusatzbeitrag ab dem 1. April 2012 abzuschaffen und die BKK advita spricht vom zweiten Quartal des n├Ąchsten Jahres.

F├╝r die Versicherten ist dies wohl eine sehr gute Nachricht, jedoch sollte man sich laut dem Verbraucherzentrale Bundesverband nicht zu fr├╝h freuen. Die Probleme im Gesundheitssystem und die, die der Gesundheitsfonds mit sich bringt, sind immer noch nicht gel├Âst. Die Verbrauchersch├╝tzer rechnen damit, dass 2014 der Zusatzbeitrag wieder kommen wird!