Guter Schlaf trotz Allergiezeit

15. M├Ąrz 2012 Keine Kommentare

cc by flickr/ tuev_sued

Wenn die Tage wieder heller und l├Ąnger werden und alle nach drau├čen ins Freie str├Âmen, beginnt f├╝r die Allergiker ihre pers├Ânliche Leidenszeit. Je nachdem ob Birke, Gr├Ąser oder andere Planzen Verursacher der Niesattacken sind, beginnt die Allergie meist im Fr├╝hjahr oder Fr├╝hsommer unangenehm zu werden. Besonders schlimm ist es, wenn man nach einem anstrengenden Tag abends auch im heimischen Schlafzimmer keine Ruhe findet, da auch dort Allergene zu finden sind.
Einige relativ simple Tipps k├Ânnen Erleichterung verschaffen:

- Halten Sie T├╝ren und Fenster im Schlafzimmer tags├╝ber verschlossen und installieren Sie Pollenfilter an den Fenstern (z. B. im Versandhandel erh├Ąltlich). L├╝ften Sie nach ergiebigem Regen oder zu weitgehend allergenreduzierten Tageszeiten.
- Waschen Sie sich abends vor dem Zubettgehen die Haare und entfernen Sie die getragene Kleidung aus dem Schlafzimmer, da sich darin h├Ąufig noch Pollen befinden.
- Wechseln Sie mindestens 1x w├Âchentlich die Bettw├Ąsche.
- Installieren Sie bei schlimmen Beschwerden im Schlafzimmer einen Luftfilter.
- Wischen Sie das Schlafzimmer h├Ąufiger als sonst und saugen Sie die Polsterm├Âbel. Entfernen Sie den Teppich bzw. statten Sie Ihr Schlafzimmer nicht damit aus.
-Generell sollten Sie auf “Staubf├Ąnger” im Schlafzimmer verzichten und spezielle eine spezielle Matratze und Bettw├Ąsche f├╝r Allergiker verwenden.
Gegen die h├Ąufigsten Beschwerden wie Augenjucken, eine triefende Nase und Niesattacken k├Ânnen Sie ├╝brigens neben den handels├╝blichen Nasensprays, Augentropfen und Tabletten auch auf alternativem Weg vorgehen. So hat sich inzwischen eine Hypodesensibilisierung gegen die Allergieausl├Âser vielfach in der Praxis bew├Ąhrt und verschafft den Betroffenen oft auf Jahre hin eine deutliche Besserung ihres Leidens. Dabei erhalten die Allergiker in der allergiefreien Zeit (meist im Winter) ├╝ber mehrere Wochen je eine Spritze pro Woche und k├Ânnen sich auf sanftem Weg an die -eigentlich harmlosen- Allergene im K├Ârper gew├Âhnen. Diese Therapie wird in der Regel auf drei bis vier Jahre ausgedehnt und ist inzwischen auch medizinisch anerkannt.
KategorienAllgemein Tags:

Gesetzliche Krankenversicherung: Streit um ├ťbersch├╝sse geht weiter

12. M├Ąrz 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ Images_of_Money

cc by flickr/ Images_of_Money

Wir haben hier bereits einige Male ├╝ber die hohen ├ťbersch├╝sse der gesetzlichen Krankenversicherungen aus dem vergangenen Jahr berichtet. Nach aktuellen Zahlen belaufen sich diese auf 19,5 Milliarden Euro. Kassen und auch Regierung streiten sich nun um die Verwendung.

Wie bereits berichtet w├╝rden die meisten Kassen das Geld sozusagen f├╝r schlechte Zeiten aufbewahren. Das sieht die Politik ganz anders und nutzt diese Gelegenheit offenbar dazu, selbst etwas f├╝r das eigene Image zu tun. Man solle doch den B├╝rgern einen Teil zur├╝ckgeben. So streiten sich die Union und die FDP darum, ob denn nun vielleicht die Praxisgeb├╝hr abgeschafft werden k├Ânnte oder die Beitr├Ąge gesenkt werden.

Wir Versicherten h├Ątten aktuell sicherlich nichts gegen solche Schritte, jedoch muss man auf der anderen Seite sicherlich auch bedenken, dass unser Gesundheitssystem immer noch marode ist. Mir pers├Ânlich ist wohler, wenn ich wei├č, dass meine Krankenversicherung Behandlungskosten auch noch decken kann, selbst wenn die wirtschaftliche Lage weiter schlechter wird…

Altenpflege f├╝r den Privathaushalt

12. M├Ąrz 2012 1 Kommentar

Altenpflege

Altenpflege - picasa/The-villages-online

Irgendwann werden die eigenen Eltern immer ├Ąlter und man muss mit ansehen, wie der Alltag immer beschwerlicher f├╝r sie wird. Es f├Ąllt ihnen schwer, f├╝r sich selbst zu sorgen. Ideal w├Ąre es nat├╝rlich, wenn man als Kind unterst├╝tzend zur Verf├╝gung stehen kann. In den meisten F├Ąllen wird dies aber aus beruflichen Verpflichtungen nicht m├Âglich sein. Schwierigkeiten entstehen aber dennoch nicht, wenn man eine passende Altenpflegekraft f├╝r den Privathaushalt einstellt und so eine 24-Stunden Pflege organisiert. Insbesondere braucht man dann kein schlechtes Gewissen zu haben, denn auf diese Weise ist die beste Verpflegung garantiert. Es wird immer jemand da sein, der sich um das leibliche, k├Ârperliche und seelische Wohl k├╝mmert. Die alten Menschen f├╝hlen sich dann umsorgt und haben nicht den Eindruck, allein gelassen worden zu sein.

Der erste Schritt ist nat├╝rlich die Entscheidung, eine Altenpflegekraft einzustellen. Schwieriger erweist sich dann die Suche nach der passenden Pflegekraft. Auf www.altenpflege-haushaltshilfen.de kann man sich einen guten Eindruck davon machen, was wichtige Kriterien sind, auf die man achten sollte. Dabei sollte nicht allein die Bezahlung das ausschlaggebende Kriterium sein. Vielmehr sollte man auch die Erfahrung der Pflegekraft ber├╝cksichtigen. Bevor man sich f├╝r eine entscheidet, ist es wichtig, ein pers├Ânliches Treffen zu vereinbaren, um herauszufinden, ob die Chemie stimmt. Der zu Pflegende muss mit der Pflegekraft einverstanden sein. Ob hier die Chemie stimmt, l├Ąsst sich meist in einem ersten Gespr├Ąch feststellen.

Das Internet hilft schnell bei der Suche nach der passenden Altenpflegekraft f├╝r den Privathaushalt. So wird sich um die im Haushalt lebenden ├Ąlteren Menschen umfassend gek├╝mmert. Dies entlastet die gesamte Familie und tr├Ągt damit auch zum Familienfrieden bei.

Gesetzliche Krankenkassen: ├ťbersch├╝sse h├Âher als gedacht

5. M├Ąrz 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ Public Domain Photos

cc by flickr/ Public Domain Photos

Wir hatten an dieser Stelle bereits dar├╝ber berichtet, dass sich die gesetzlichen Krankenkassen f├╝r das Jahr 2011 ├╝ber ein sattes Plus freuen k├Ânnen. Medienberichten zufolge sollen diese ├ťbersch├╝sse nun noch h├Âher ausfallen als erwartet. Dies heizt nun nat├╝rlich neue Debatten ├╝ber m├Âgliche Aussch├╝ttungen an die Versicherten an.

Angeblich haben die Techniker Krankenkasse, die DAK und die Barmer GEK einen ├ťberschuss von 1,8 Milliarden Euro verzeichnet, was rund 100 Millionen mehr als im dritten Quartal 2011 w├Ąren. Bei der AOK ist die Rede von einem Plus in H├Âhe von 1,2 bis 1,3 Milliarden Euro und bei der KKH-Allianz von 140 Millionen Euro.

Experten gehen davon aus, dass die Kassen R├╝cklagen in H├Âhe von circa 9 Milliarden Euro gebildet haben. F├╝r das Jahr 2010 lag der Wert noch bei gut 6 Milliarden Euro. Als ein Hauptgrund wird dabei genannt, dass die Ausgaben der Krankenkassen im vergangenen Jahr geringer ausfielen als bisher gedacht.

Nun werden erneut Stimmen aus der Politik laut, dass man doch die Versicherten durch Aussch├╝ttungen an den ├ťbersch├╝ssen beteiligen k├Ânnte. Die Kassen lehnen jedoch diese Einmischung der Politik ab und wollen selbst individuell entscheiden. Zudem sei die finanzielle Lage immer noch ungewiss, so dass das Bilden von h├Âheren R├╝cklagen sinnvoller sei. Das letzte Wort ist dabei sicherlich noch nicht gesprochen, denn bisher liegen immer noch keine konkreten Zahlen f├╝r 2011 vor.

Kosten├╝bernahmen der gesetzlichen Krankenkassen bei alternativen Heilmethoden

3. M├Ąrz 2012 Keine Kommentare

cc by flickr/ tuev_sued2

Alternative Heilmethoden sind in Deutschland auf dem Vormarsch und Heilpraktiker sind in aller Munde. Diese Heilpraktiker behandeln den Menschen als Einheit, im Gegensatz zur (Schul-)Medizin, die immer nur die Symptome behandeln, die gerade akut sind. Bei den alternativen Heilmethoden gibt es verschiedene Spezialisierungen. Einmal die Hom├Âopathie, die Osteopathie und auch die Akupunktur. Die Hom├Âopathie setzt auf Einnahme von Naturmitteln, w├Ąhrend die Osteopathie mit blo├čen H├Ąnden des Behandlers durchgef├╝hrt wird. Die Akupunktur hingegen wird mit Hilfe von kleinen Nadeln eingesetzt. Sie finden Heilpraktiker und somit auch Osteopathen in vielen Orten in Deutschland. Doch wie sieht es bei diesen alternativen Heilmethoden mit der Kosten├╝bernahme der gesetzlichen Krankenkassen aus?

Um es ganz kurz und knapp zu formulieren: Sehr schlecht! Da sich diese Behandlungsformen kaum im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen finden lassen, ├╝bernehmen gesetzliche Krankenkassen lediglich Behandlungen in der Akupunktur bei chronischen Knie- und R├╝ckenschmerzen. Einen gesetzlichen Anspruch auf ├ťbernahme der entstandenen Kosten bei einem Hom├Âopathen oder Osteopathen besteht also nicht. Man kann allerdings bei jeder gesetzlichen Krankenkasse einen Antrag auf ├ťbernahme der Kosten stellen. Hierbei wird individuell dar├╝ber entschieden, ob eine Kosten├╝bernahme stattfindet oder nicht. Da es bereits Urteile gegeben hat, dass Krankenkassen die Kosten zu ├╝bernehmen haben, wenn dieses notwendig wurde, haben die Antragsteller gute Chancen, dass diesem Antrag auch nachgekommen wird. Alternativ bieten inzwischen viele gesetzliche Krankenkassen sogenannte Zusatztarife an, welche die Versicherer abschlie├čen k├Ânnen, damit auch dieser Bereich abgedeckt wird. Gute Heilpraktiker kl├Ąren Sie bei dem Erstgespr├Ąch nicht nur ├╝ber die Behandlung selbst, sondern auch ├╝ber die Kosten auf.