Gesundheits- und Bonusprogramme der Krankenkassen

13. Oktober 2012 Keine Kommentare

cc by flickr/ tuev_sued2

Sport und eine gesunde Lebensweise tragen nicht nur zur pers√∂nlichen Fitness und Gesundheit bei, sondern werden oft auch von den gesetzlichen Krankenkassen unterst√ľtzt.

Gr√∂√üere gesetzliche Krankenkassen bieten in vielen F√§llen ein eigenes Kursprogramm im Bereich “Gesundheitskurse” an, kleinere Kassen zahlen hingegen oft einen Zuschuss zu entsprechenden Kursen. Voraussetzung ist dabei, dass Diese bestimmten Bedingungen, die in einem gemeinsamen Leitfaden der gesetzlichen Kassen festgehalten sind, gen√ľgen. Dazu geh√∂rt, dass die Trainings in einem Gruppenkontext unter professionneller Anleitung stattfinden und zudem die Effektivit√§t des Trainings auf wissenschaftlicher Ebene belegt und begr√ľndbar ist. Zum Angebot der Gesundheitsprogramme geh√∂ren dabei oft Problembew√§ltigungstechniken, Programme zur besseren Ern√§hrung sowie Sportprogramme f√ľr Sportarten wie Nordic Walking oder Aqua-Jogging (Zubeh√∂r und Ausstattung z.B. im Onlineshop erh√§ltlich), die die allgemeine k√∂rperliche Fitness steigern sollen. Auch Entw√∂hnungsprogramme im Bereich “Sucht” werden oft von den gesetzlichen Krankenkassen unterst√ľtzt. Beliebt bei den gesetzlichen Kassen sowie Versicherten sind auch Kurse, die in den Ferien abgeleistet werden k√∂nnen.
Entdeckt man bei der Recherche nach einem passenden Kurs, dass die eigene Krankenkasse in diesem Bereich nichts anbietet,sollte man bedenken, dass keine Verpflichung der Krankenkassen hierzu besteht. Es handelt sich um eine freiwillige Leistung der Kassen, auf die kein allgemeinen Anspruch geltend gemacht werden kann.

Bonusprogramme der Krankenkassen

Wer bereits Sport macht oder auch den regelm√§√üigen Besuch im Fitnessstudio beibehalten m√∂chte, kann die Kassen zwar nicht zur Kostenerstattung heranziehen, viele Kassen bieten allerdings Bonusprogramme an, auf die der Besuch im Fitnesstudio evt. angerechnet werden kann. Wer gen√ľgend Bonuspunkte durch Sportkurse, Vorsorgeuntersuchungen o.√§. zusammen hat, erh√§lt daf√ľr materielle oder finanzielle Zuwendungen der Kasse.

Bonussysteme und Kurse f√ľr einen ges√ľnderen Lebensstil gibt es bei vielen Kassen. Wer diese Option nutzt, kann durchaus profitieren.

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Krankenkassen verschwenden Beiträge

13. August 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ stvcr

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Das deutsche Gesundheitssystem ist bereits seit Jahrzehnten ein massives Problem. Sp√§testens seit der, inzwischen ber√ľhmt-ber√ľchtigten, Gesundheitsreform gibt es massive Probleme bei der Finanzierung der √Ąrzte und gerade die Kassen scheinen mit den vielen neuen Vorschriften und Rechten nicht zurechtzukommen. Immer h√§ufiger liest man von massiver Verschwendung von Kassenbeitr√§gen bei den gro√üen gesetzlichen Krankenkassen. Aber wie kann es dazu kommen?

Die Verschwendung von Kassengeldern in Deutschland

Jeder Arbeitnehmer kann ein Lied davon singen: Was monatlich vom eigenen Gehalt an die Krankenkassen geht, ist eine enorme Summe. Nat√ľrlich w√ľnscht man sich eigentlich nie, von den Geldern, die man an das Gesundheitssystem schickt, abh√§ngig zu sein. Sollte es aber doch einmal soweit kommen, kann man nur hoffen, dass die eigene Kasse dann auch noch √ľber die Gelder verf√ľgt. Denn wie nun offizielle Pr√ľfer der Versicherungsstellen festgenommen haben, scheinen vor allem die gesetzlichen Krankenkassen massive Probleme im Umgang mit den Geldern von ihren Versicherten zu haben. So ist es nicht nur in den Kassen anscheinend normal, sich im √ľberm√§√üigen Ma√üe selbst zu repr√§sentieren, auch die Spesen scheinen ein ganz eigenes Thema zu sein. Die Kassen geben unverh√§ltnism√§√üig viel f√ľr die Bewirtung der eigenen Spitzenangestellten aus oder investieren massiv in Werbung, um noch mehr zahlungskr√§ftige Versicherte zu gewinnen. Man muss beinahe froh sein, dass sie nicht auch noch auf Kosten der Versicherten im Versandhaus shoppen.

Gewinne m√ľssen richtig investiert werden

Aus diesen Gr√ľnden hat die Versicherungsstelle nun offiziell diverse gesetzliche Versicherungen f√ľr den Umgang mit den Krankenkassenbeitr√§gen ger√ľgt. Die √ľber 4 Milliarden Euro Gewinn, die im letzten Jahre erwirtschaftet worden sind, geh√∂ren noch immer den Versicherten und sollten nicht durch sorglosen Umgang oder √ľberm√§√üige Verwendung von Spesen geschm√§lert werden. Stattdessen muss man in der Zukunft √ľber eine deutliche Senkung der Beitr√§ge f√ľr die Krankenkassen nachdenken und so den Versicherten ein wenig vom eigenen Geld zur√ľckgeben. Die Pr√ľfstelle hat zudem versichert, dass es bei wiederholten Verst√∂√üen solcher Art in der Zukunft drastische Konsequenzen geben wird.

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Wenn Matratzen krank machen…

15. Juni 2012 Keine Kommentare

cc by flickr/ tuev_sued2

Ein guter Schlaf ist die beste Voraussetzung f√ľr einen gelungenen Tag. Wer schlecht schl√§ft, hat keine Energie und meist miese Laune. Doch immer mehr Menschen leiden unter R√ľckenschmerzen oder Allergien, welche einem am Schlafen hindern. Eigene Bettw√§sche f√ľr Allergiker und spezielle r√ľckenschonende Matratzen sollen Abhilfe schaffen.

Durchatmen mit allergieneutralen Matratzen und Bez√ľgen

Hausstaubmilben findet man in jeder Matratze. √úber 65% der im Haushalt lebenden Milben verstecken sich im Bett, sowohl in der Matratze, als auch in Kopfkissen, Bez√ľgen und Oberbetten. Milben lieben eine feuchte und warme Umgebung. W√§hrend wir schlafen, verlieren wir, abh√§ngig von der Jahreszeit, bis zu einem Liter Schwei√ü und das jede Nacht. Dieser Schwei√ü sammelt sich dann in der Matratze und im Bettzeug. Das f√∂rdert nicht nur die Vermehrung der Milben, sondern auch die Bildung von Schimmel. Schimmelsporen sind die optimale Nahrung f√ľr Hausstaubmilben.

Grunds√§tzlich sollten Allergiker alte Matratzen sp√§testens nach 8 Jahren gegen eine neue austauschen. Zus√§tzlich gibt es spezielle Matratzen und milbendichte Bez√ľge, welche die Konzentration von Milben stark reduzieren. Die Wirkung dieser Matratzen und Bez√ľge ist durch Studien eindeutig belegt und die Verwendung wird von Allergologen und Medizinern als erste Sofortma√ünahme empfohlen.

Die meisten Matratzen haben keinen abnehmbaren Bezug, k√∂nnen also nicht gewaschen werden. F√ľr Allergiker ist es jedoch wichtig, den Matratzenbezug regelm√§√üig alle 2-3 Monate bei mindestens 60 Grad zu waschen. Bei 60 Grad werden die Milben abget√∂tet und Milbenkot ausgewaschen. F√ľr Allergiker gibt es auch Antibakterielle Bez√ľge, die die Bildung von Schimmel und Milben verhindert. Was viele nicht wissen ist, dass ein Allergikerbezug f√ľr Matratzen von der Krankenkasse bezahlt werden m√ľssen. Man sollte sich beim Kauf von Allergiker-Bettw√§sche unbedingt von Profis beraten lassen, und nicht einfach auf ein Billigprodukt aus dem Versandhandel zur√ľckgreifen.

R√ľckenprobleme lindern mit speziellen Matratzen
Eine gute Schlafqualit√§t ist von der richtigen Schlafposition und Lagerung der Wirbels√§ule abh√§ngig. Die Wirbels√§ule sollte von der Matratze ausreichend gest√ľtzt werden, damit sich der R√ľcken entspannen kann. Die Auswahl einer guten Matratze ist meistens gar nicht so leicht. Der H√§rtegrad sollte nach dem Gewicht ausgew√§hlt werden. Auch hier ist eine professionelle Beratung von Vorteil.

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Ern√§hrungstipps f√ľr Schwangere

21. April 2012 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ Eric Ward

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Durch die Schwangerschaft ver√§ndern sich einige biochemische Prozesse im K√∂rper der Frau. Daher sollten Frauen f√ľr eine sichere Schwangerschaft zum Wohl des ungeborenen Kindes nicht nur auf Alkohol und andere Suchtmittel wie Zigaretten und Kaffee verzichten, sondern auch ihre Ern√§hrung gegebenenfalls umstellen.
Da beispielsweise die Insulinproduktion vor allem in den ersten 3 Monaten deutlich erh√∂ht ist, kann es leicht zu einer Schwangerschaftsdiabetes kommen. Dies kann durch eine ausreichende Aufnahme von Kohlenhydraten vermieden werden. Um Verdauungsst√∂rungen hierbei zu verhindern, empfiehlt es sich, mehrere kleiner Mahlzeiten am Tag zu sich zu nehmen. Jedoch sollte darauf geachtet werden, dass, obwohl die Schwangere f√ľr zwei ist, der Bedarf an Kalorien nun geringf√ľgig ansteigt.

Des Weiteren erfolgt eine gesteigerte Aussch√ľttung des Schwangerschaftshormon Progesteron, was eine verringerte Muskelspannung im Darm zur Folge hat. Dadurch kommt es h√§ufig zu Verstopfung. Um diese zu l√∂sen, sollen Schwangere nicht sofort zu abf√ľhrenden Mitteln greifen, sondern beispielsweise vermehrt ballaststoffreiche Nahrungsmittel wie Obst, Gem√ľse – insbesondere rote Beete – und Vollkornprodukte zu sich nehmen. Au√üerdem helfen auch eine ausreichenden Fl√ľssigkeitsaufnahme und viel Bewegung sowie Magnesiumpr√§parate.
Zu dem ben√∂tigt insbesondere der F√∂tus f√ľr den Aufbau der K√∂rpersubstanz viel Eiwei√ü. Ob dies aus pflanzlichen oder tierischen Produkten bezogen wird ist grunds√§tzlich egal, allerdings sollten Schwangere unter keinen Umst√§nden roh verarbeitetes Ei, ungegarten Fisch oder nicht durchgebratenes Fleisch verzehren, da die Gefahr einer Lebensmittelinfektion besteht.
Bei Schwangeren tritt gelegentlich auch ein Jodmangel auf, der sp√§ter bei Neugeborenen zu Entwicklungsst√∂rungen f√ľhren kann. Mit Nahrungsmitteln wie Fisch, Ananas, Rosinen und jodhaltigem Salz kann dem entgegengewirkt werden. Eine Eisenmangelan√§mie ist ebenfalls keine Seltenheit, da sich durch den F√∂tus mehr rote Blutk√∂rperchen im K√∂rper der Frau befinden. Daher m√ľssen Schwangere statt 15 mg t√§glich 30 zu sich nehmen. Insbesondere Vegetarierinnen – deren fleischfreie Ern√§hrung grunds√§tzlich keine Probleme darstellt – sollten daher viel Hirse, Linsen und Vollkornprodukte in Kombination mit Vitamin C verzehren. Zur Not k√∂nnen Eisenpr√§parate besorgen werden.

Vergleich von Krankenversicherungstarifen f√ľr Studenten

23. März 2012 Keine Kommentare
cc by Flickr/ Dave Dugdale

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Hat der Student bei Studienbeginn sein 25. Lebensjahr noch nicht erreicht, hat er noch die M√∂glichkeit, bei den Eltern beitragsfrei in der gesetzlichen Krankenversicherung mitversichert zu bleiben. Da die meisten Studenten jedoch w√§hrend des Studiums jobben gehen, sollte unbedingt beachtet werden, dass das monatliche Gesamteinkommen von 350 Euro oder 400 Euro bei Geringf√ľgig Besch√§ftigten nicht √ľberschritten werden darf. Die Altersgrenze verschiebt sich entsprechend nach hinten, wenn vor dem Studium noch ein Wehr- oder Ersatzdienst absolviert wurde.

Endet die beitragsfreie Mitversicherung bei den Eltern, dann muss sich der Student selber um seine Krankenversicherung k√ľmmern. Automatisch wird er in der studentischen Krankenkasse aufgenommen, die f√ľr ihn bis zum Alter von 30 Jahren sowie bis zum Ende des 14. Fachsemesters g√ľltig ist. Jedoch hat er ebenfalls die M√∂glichkeit, sich in der privaten Krankenversicherung abzusichern. Hierzu stehen spezielle Studententarife verschiedener Anbieter zur Verf√ľgung. Einer der gro√üen Vorteile ist bereits darin gegeben, dass die private Absicherung bis zum 35. Lebensalter m√∂glich ist, unabh√§ngig von der Anzahl der Fachsemester. Wenn sich der Student f√ľr diese Form der Krankenversicherung entscheiden will, muss er sich innerhalb von drei Monaten nach dem Auslaufen der Familienversicherung von der gesetzlichen, studentischen Versicherungspflicht befreien lassen.

Zu den Leistungen der privaten Krankenversicherung, dessen Tarife jeder Student bequem hier vergleichen kann, geh√∂ren unter anderem, dass die Praxisgeb√ľhr entf√§llt und Arzneimittelzuzahlungen komplett entfallen. Ebenfalls herrschen hier keine Einkommensgrenzen vor, so dass kein √úbergang in die Vollversicherung bef√ľrchtet werden muss. Der Student kann von allen Vorz√ľgen einer privaten Krankenversicherung, wie beispielsweise Chefarztbehandlung oder Unterbringung in einem Zweibettzimmer, profitieren. Ebenfalls ist hier ein BAf√∂G-Zuschuss m√∂glich, so dass sich die private Krankenversicherung sogar noch als g√ľnstiger herausstellt, als die studentische Krankenkasse. Es ist damit m√∂glich, eine weitaus bessere Absicherung im Krankheitsfall zu erhalten, als die Grundversorgung in der Krankenkasse. Ist das Studium beendet, dann kann der Student problemlos in die gesetzliche Krankenversicherung zur√ľckkehren.