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Zur√ľck in die GKV mit √ľber 55

16. August 2013 Keine Kommentare

cc by flickr/ tuev_sued2

Es ist allseits bekannt, dass das deutsche Krankenversicherungssystem auf zwei unterschiedlichen Versicherungssystemen beruht, der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung. In ersterer sind alle pflichtversichert, solange ein Einkommen aus nicht selbstst√§ndiger Arbeit bezogen wird. Ein Wechsel in die private Krankenversicherung ist aber durchaus m√∂glich, sofern ein bestimmtes Jahreseinkommen nicht unterschritten wird sowie bei der Aufnahme einer selbstst√§ndigen T√§tigkeit. Grade in diesem Bereich – jung, dynamisch und selbstst√§ndig – ist eine private Krankenversicherung oft lohnend. Durch ein niedriges Eintrittsalter und auf Grund des geringen Krankheitsrisikos werden hier zun√§chst sehr g√ľnstige Einstiegstarife angeboten. Mit zunehmendem Alter kommt es aber nat√ľrlich auch zu einem erh√∂hten Risiko, an ernsthaften Erkrankungen zu erkranken. Dies hat dann wiederum erhebliche Auswirkungen auf die Beitragsh√∂he. Die anf√§nglich sehr niedrig gehaltenen Versicherungspr√§mien werden schrittweise erh√∂ht und k√∂nnen im Verlauf der Mitgliedschaft schnell zu einem nicht kalkulierbaren Kostenfaktor werden. Einen Ausweg aus diesem Teufelskreis bietet nur der Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung.

Ist ein Wechsel von der privaten in eine gesetzliche Kasse jederzeit möglich?

Bis zu einem Alter von 55 Jahren ist ein Wechsel m√∂glich. Mit dieser Altersgrenze versucht der Gesetzgeber zu erreichen, dass teure Risikopatienten, welche √ľber sehr lange Zeit nicht in die Solidargemeinschaft eingezahlt haben, jetzt nicht aufgrund der nun preiswerteren Beitr√§ge in die gesetzliche Versicherung eintreten. Wer dennoch in die GKV ab 55 Jahren wechseln will, f√ľr den gibt es nicht allzu viele M√∂glichkeiten. Die einfachste Variante ist es, √ľber die Familienversicherung wieder in die gesetzliche Versicherung aufgenommen zu werden. Hierdurch ist die R√ľckkehr in die GKV ab 55 noch m√∂glich. Leider sind daran ganz bestimmte Voraussetzungen gekn√ľpft. Nat√ľrlich muss der Ehepartner oder eingetragen Lebenspartner Mitglied einer gesetzlichen Kasse sein, des Weiteren darf das eigene Einkommen 375 Euro im Monat nicht √ľberschreiten. Wer diese Bedingungen nicht erf√ľllt, dem bleiben nur wenige Sonderl√∂sungen, um mit √ľber 55 Jahren in die GKV zur√ľckzukehren, die es durchaus gibt, √ľber die jedoch kaum jemand Bescheid wei√ü. Es ist daher sinnvoll, sich in einer solchen Situation professionellen Rat einzuholen.

Krankenversicherungen online vergleichen

8. Juni 2013 Keine Kommentare
cc by flickr/ Public Domain Photos

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Jeder B√ľrger muss in Deutschland eine Krankenversicherung abschlie√üen. Unter Beachtung bestimmter Einschr√§nkungen kann er seine Krankenversicherung frei w√§hlen. Es gibt die gesetzlichen und die privaten Krankenkassen.

Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

Alle Arbeitnehmer und Angestellten, die mit ihrem Bruttoverdienst unter der Versicherungspflichtgrenze liegen (2013 sind das 52.200 ‚ā¨ p.a. bzw. 4.350 ‚ā¨ monatlich), m√ľssen sich in einer GKV versichern. Hier wird der Versicherungsbeitrag bis zur Beitragsbemessungsgrenze (2013 sind das 47.250 ‚ā¨ p.a. bzw. 3.937,50 ‚ā¨ monatlich) vom Bruttoverdienst berechnet. Abgezogen werden einheitlich von allen GKV 15,5 %, etwa die H√§lfte bezahlt davon der Arbeitgeber. Der Versicherungsumfang alle GKV ist zu 90% gleich und beinhaltet in der Regel Basisversorgung mit teilweisen Zuzahlungen.

Vor der Auswahl der richtigen GKV sollte jeder einen Krankenversicherung Vergleich im Internet vornehmen. Immerhin sind es ca. 10 %, bei denen die Leistungen der einzelnen GKV interschiedlich sein k√∂nnen. Manche Krankenkasse zahlt am Jahresende auch Beitr√§ge zur√ľck. √úber entsprechende Suchmaschinen kann der Vergleich der f√ľr die Region m√∂glichen GKV einfach und bequem erfolgen.

Die Private Krankenversicherung

Alle B√ľrger, die √ľber der Versicherungspflichtgrenze liegen, bzw. keine Arbeiter, oder Angestellten sind, d√ľrfen ihre Krankenversicherung frei w√§hlen. Sie k√∂nnen auch eine PKV abzuschlie√üen.

In jeder PKV kann der Versicherungsnehmer selbst bestimmen, welche Leistungen er in welcher Qualit√§t absichern m√∂chte. Auch Sonderleistungen, wie Chefarztbehandlung im Krankenhaus, oder Krankentagegeld dgl. sind versicherbar. Der Beitrag ist unabh√§ngig vom Einkommen und richtet sich immer nach den gew√ľnschten Versicherungsleistungen, dem Eintrittsalter und den Versicherungsbedingungen der Versicherung.

Der Versicherungsvergleich ist hier ein Muss, denn damit kann sehr viel Geld gespart werden. Bei gleichen Ausgangsbedingungen sind die Beitr√§ge oft sehr unterschiedlich. Nur √ľber den Krankenversicherung Vergleich kann die preiswerteste Versicherung ermittelt werden. Sinnvoll ist es, die PKV online vergleichen. Beim online vergleichen sollten die drei besten Krankenkassen ausgew√§hlt werden. Von diesen werden dann schriftliche Angebote angefordert. Erst danach wird der Vertrag bei der besten PKV abgeschlossen.

Webtipp:

Bei einem Krankenkassen Vergleich auf Ratgeber-vergleich.de hat man die Möglichkeit die verschiedenen Anbieter, Tarife und Leistungen zu vergleichen. Neben dem Vergleich von gesetzlichen & privaten Krankenkassen finden man hier auch mehrere verschiedene Zusatzversicherungen.

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Wechsel von der gesetzlichen zur privaten Krankenversicherung

21. Februar 2013 Keine Kommentare

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Der Wechsel von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in eine private Krankenversicherung (PKV) kann im Hinblick auf g√ľnstigere Beitr√§ge und umfangreichere Leistungen sehr sinnvoll sein, ist aber nur unter bestimmten Bedingungen m√∂glich.
Die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland, zum Beispiel die AOK (Allgemeine Ortskrankenkassen) oder die BKK VBU (Betriebskrankenkasse Verkehrsbau- Union) richten ihre Beiträge nach dem Bruttoeinkommen des Versicherten, bei der PKV werden die Beiträge hingegen nach Lebensalter und möglichen Vorerkrankungen berechnet.

Um Mitglied einer PKV zu werden, muss das j√§hrliche Einkommen bei Angestellten und Arbeitnehmern oberhalb der Jahresentgeldgrenze von 52.200 ‚ā¨ (Stand 2013) liegen. Ist das der Fall, k√∂nnen sie sich entscheiden, ob sie freiwilliges Mitglied ihrer GKV bleiben oder in eine private Versicherung wechseln m√∂chten. F√ľr Selbstst√§ndige, Freiberufler und Beamte ist ein Wechsel ohne Weiteres m√∂glich.

W√§hrend sich ein solcher Schritt f√ľr Arbeitnehmer grunds√§tzlich lohnt, sollten Selbstst√§ndige vorher pr√ľfen, ob der Wechsel zur PKV sinnvoll ist, vor allem da eine R√ľckkehr in die GKV meist nur schwer m√∂glich ist und engen gesetzlichen Regelungen unterliegt.
Durch steigende Beitr√§ge kann es passieren, dass man irgendwann nicht mehr in der Lage ist, die Versicherung zu finanzieren. Die R√ľckkehr in die gesetzliche Krankenversicherung ist f√ľr Arbeitnehmer aber nur m√∂glich, wenn das Einkommen dauerhaft gesunken ist und der Versicherte die Altersgrenze von 55 Jahren noch nicht √ľberschritten hat. Selbstst√§ndige k√∂nnen zur GKV zur√ľckkehren, wenn sie sich arbeitslos melden, unter 55 Jahre alt sind und Anspruch auf Arbeitslosengeld I haben.
F√ľr Familien lohnt sich der Wechsel zur PKV nicht, da alle Familienmitglieder einzeln versichert werden m√ľssen, wohingegen Minderj√§hrige und Mitglieder ohne eigenes Einkommen bei der GKV beitragsfrei mitversichert sind. Auf
Versicherungo zum Beispiel findet man unter der Rubrik “Personenversicherung” hilfreiche Informationen und Tipps rund um die verschiedenen Arten der Krankenversicherung und den Wechsel der Krankenkasse.

Wegfall der Praxisgeb√ľhr – Entlastung f√ľr √Ąrzte und Patienten

31. Dezember 2012 Keine Kommentare
cc by Flickr/ Dave Dugdale

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Ein hartn√§ckiger Husten, verschleimte Bronchien. Weil das Quartal gerade erst begonnen hat, fallen f√ľr den Gang zum Arzt Praxisgeb√ľhren an unabh√§ngig davon, ob man nur ein Rezept ben√∂tigt oder den Mediziner pers√∂nlich sprechen m√∂chte. Bis zum 31.12.2012 war das die Realit√§t in Deutschland. Doch ab dem 01. Januar 2013 entfallen die Praxisgeb√ľhren beim Gang zum Arzt.
In 2004 eingef√ľhrt sollte die Praxisgeb√ľhr haupts√§chlich der Entlastung der Krankenkassen dienen. Die finanziellen R√ľcklagen sollten durch die viertelj√§hrlich anfallende Geb√ľhr in H√∂he von 10 Euro aufgef√ľllt werden und so als Polster in konjunkturell schlechteren Zeiten dienen. Als positiver Nebeneffekt sollte sich auch die Zahl der Selbst√ľberweisungen an diverse Fach√§rzte reduzieren, da die Praxisgeb√ľhr bei Fach√§rzten, sofern man keine √úberweisung vorlegen konnte , erneut entrichtet werden musste.

Die Abschaffung der Praxisgeb√ľhr wurde am 04. November 2012 von der Koalition beschlossen, da ihre urspr√ľngliche Begr√ľndung, die finanzielle Unterst√ľtzung der Krankenkassen, durch deren gute finanzielle Position derzeit nicht mehr gegeben ist. Die deutschen Krankenkassen haben √úbersch√ľsse in Milliardenh√∂he erwirtschaftet.
F√ľr deutsche Haushalte bedeutet dies je nach Anzahl der Familienmitglieder durchaus eine finanzielle Entlastung. Die frei gewordenen Mittel k√∂nnen nun beispielsweise in Bed√ľrfnisse des t√§glichen Lebens, Hobbies oder Eink√§ufe, z.B. im Versandshop, investiert werden.
Politisch gesehen ist die Abschaffung der Praxisgeb√ľhr ein positives Signal an die Bev√∂lkerung. Die Bereitschaft einiger Krankenkassen zus√§tzlich zumm Wegfall der Praxisgeb√ľhr in 2013 auch noch einen kleinen Bonus an ihre Mitglieder auszuzahlen erh√∂ht die Signalwirkung.
Verwaltungstechnisch gesehen war die Praxisgeb√ľhr ein enormer Aufwand f√ľr die Arztpraxen. Durch deren Wegfall werden nun auch wieder Kapazit√§ten frei, die explizit f√ľr die Patienten und deren Betreuung genutzt werden k√∂nnen. Allerdings ist durch den Wegfall der Praxisgeb√ľhr auch mit einem Anstieg der Patientenzahlen zu rechnen.
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Gesundheits- und Bonusprogramme der Krankenkassen

13. Oktober 2012 Keine Kommentare

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Sport und eine gesunde Lebensweise tragen nicht nur zur pers√∂nlichen Fitness und Gesundheit bei, sondern werden oft auch von den gesetzlichen Krankenkassen unterst√ľtzt.

Gr√∂√üere gesetzliche Krankenkassen bieten in vielen F√§llen ein eigenes Kursprogramm im Bereich “Gesundheitskurse” an, kleinere Kassen zahlen hingegen oft einen Zuschuss zu entsprechenden Kursen. Voraussetzung ist dabei, dass Diese bestimmten Bedingungen, die in einem gemeinsamen Leitfaden der gesetzlichen Kassen festgehalten sind, gen√ľgen. Dazu geh√∂rt, dass die Trainings in einem Gruppenkontext unter professionneller Anleitung stattfinden und zudem die Effektivit√§t des Trainings auf wissenschaftlicher Ebene belegt und begr√ľndbar ist. Zum Angebot der Gesundheitsprogramme geh√∂ren dabei oft Problembew√§ltigungstechniken, Programme zur besseren Ern√§hrung sowie Sportprogramme f√ľr Sportarten wie Nordic Walking oder Aqua-Jogging (Zubeh√∂r und Ausstattung z.B. im Onlineshop erh√§ltlich), die die allgemeine k√∂rperliche Fitness steigern sollen. Auch Entw√∂hnungsprogramme im Bereich “Sucht” werden oft von den gesetzlichen Krankenkassen unterst√ľtzt. Beliebt bei den gesetzlichen Kassen sowie Versicherten sind auch Kurse, die in den Ferien abgeleistet werden k√∂nnen.
Entdeckt man bei der Recherche nach einem passenden Kurs, dass die eigene Krankenkasse in diesem Bereich nichts anbietet,sollte man bedenken, dass keine Verpflichung der Krankenkassen hierzu besteht. Es handelt sich um eine freiwillige Leistung der Kassen, auf die kein allgemeinen Anspruch geltend gemacht werden kann.

Bonusprogramme der Krankenkassen

Wer bereits Sport macht oder auch den regelm√§√üigen Besuch im Fitnessstudio beibehalten m√∂chte, kann die Kassen zwar nicht zur Kostenerstattung heranziehen, viele Kassen bieten allerdings Bonusprogramme an, auf die der Besuch im Fitnesstudio evt. angerechnet werden kann. Wer gen√ľgend Bonuspunkte durch Sportkurse, Vorsorgeuntersuchungen o.√§. zusammen hat, erh√§lt daf√ľr materielle oder finanzielle Zuwendungen der Kasse.

Bonussysteme und Kurse f√ľr einen ges√ľnderen Lebensstil gibt es bei vielen Kassen. Wer diese Option nutzt, kann durchaus profitieren.

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