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Archiv für Dezember, 2012

Wegfall der PraxisgebĂĽhr – Entlastung fĂĽr Ă„rzte und Patienten

31. Dezember 2012 Keine Kommentare
cc by Flickr/ Dave Dugdale

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Ein hartnäckiger Husten, verschleimte Bronchien. Weil das Quartal gerade erst begonnen hat, fallen für den Gang zum Arzt Praxisgebühren an unabhängig davon, ob man nur ein Rezept benötigt oder den Mediziner persönlich sprechen möchte. Bis zum 31.12.2012 war das die Realität in Deutschland. Doch ab dem 01. Januar 2013 entfallen die Praxisgebühren beim Gang zum Arzt.
In 2004 eingeführt sollte die Praxisgebühr hauptsächlich der Entlastung der Krankenkassen dienen. Die finanziellen Rücklagen sollten durch die vierteljährlich anfallende Gebühr in Höhe von 10 Euro aufgefüllt werden und so als Polster in konjunkturell schlechteren Zeiten dienen. Als positiver Nebeneffekt sollte sich auch die Zahl der Selbstüberweisungen an diverse Fachärzte reduzieren, da die Praxisgebühr bei Fachärzten, sofern man keine Überweisung vorlegen konnte , erneut entrichtet werden musste.

Die Abschaffung der Praxisgebühr wurde am 04. November 2012 von der Koalition beschlossen, da ihre ursprüngliche Begründung, die finanzielle Unterstützung der Krankenkassen, durch deren gute finanzielle Position derzeit nicht mehr gegeben ist. Die deutschen Krankenkassen haben Überschüsse in Milliardenhöhe erwirtschaftet.
Für deutsche Haushalte bedeutet dies je nach Anzahl der Familienmitglieder durchaus eine finanzielle Entlastung. Die frei gewordenen Mittel können nun beispielsweise in Bedürfnisse des täglichen Lebens, Hobbies oder Einkäufe, z.B. im Versandshop, investiert werden.
Politisch gesehen ist die Abschaffung der Praxisgebühr ein positives Signal an die Bevölkerung. Die Bereitschaft einiger Krankenkassen zusätzlich zumm Wegfall der Praxisgebühr in 2013 auch noch einen kleinen Bonus an ihre Mitglieder auszuzahlen erhöht die Signalwirkung.
Verwaltungstechnisch gesehen war die Praxisgebühr ein enormer Aufwand für die Arztpraxen. Durch deren Wegfall werden nun auch wieder Kapazitäten frei, die explizit für die Patienten und deren Betreuung genutzt werden können. Allerdings ist durch den Wegfall der Praxisgebühr auch mit einem Anstieg der Patientenzahlen zu rechnen.
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Leben mit Demenz

21. Dezember 2012 Keine Kommentare
Rentnertanz

Rentnertanz - flickr/JSmith Photo

Es gibt verschiedene Arten von Demenz. Die Arten der Demenz haben vieles gemeinsam. Abgesehen von den Gründen, bei denen Demenz entsteht, brauchen Betroffene vielleicht mit dem Denken länger was erste Anzeichen von Demenz sein können, und wissen bestimmte Situationen nicht einzuschätzen, obwohl die Personen meinen, es sei so richtig.

 

Das fließend ineinander folgende Denken und Handeln von Demenzkranken ist bei der Demenz gestört. Die Frage, „was mache ich zuerst und wie organisiere ich das“ ist eine Frage, mit dem ein Demenzkranken sich konfrontiert. Wenn die Merkfähigkeit schwindet, macht sich das beim verlegen von Gegenständen und wieder finden der Gegenstände bemerkbar. Der Demenzkranke findet schwer oder überhaupt nicht mehr die Gegenstände. Auch das ständige Verlegen von Gegenständen zu den unmöglichsten Orten kann auf Demenz hinweisen. Die alltäglichen Situationen im Haushalt stellen demenzkranke Personen vor Herausforderungen, bei denen die betroffenen Personen auf einen Schlag nicht mehr weiter wissen, oder gewisse Dinge einfach machen. Der Demenzkranke weis bei bestimmten Dingen nicht mehr genau was er macht, oder wie er bestimmte Dinge tun muss. Erste Anzeichen von Demenz kann zum Beispiel die Möglichkeit sein, dass der Erkrankte auf der Straße herumirrt, und nicht seine Wohnung findet, oder weis nicht mehr, was er da draußen eigentlich tun wollte. Wenn betroffene Personen nicht mehr wissen, ob es Tag oder Nacht ist, die Zeit dennoch ablesen können, aber das irgendwo nicht einordnen können, dann können das Anzeichen der Demenz sein. Aber auch Schwankungen in der Stimmung. Das sind nur ein paar Beispiele, was erste Anzeichen von Demenz sein können.

Alzheimer
Alzheimer kann ein Zustand von Demenz sein, und gehört zu dieser Kategorie dazu. Bei Betroffenen gehen Nervenzellen ein. Wenn bestimmte Verbindungen von Nervenbahnen im Gehirn nach und nach verloren gehen, können Betroffene vielleicht nicht mehr bestimmte Vorgänge so machen, wie das sein sollte. Bei einer bestimmten Demenzart bildet sich Eiweiß in Nervenzellen. Dadurch wird die Orientierung bei Demenzkranken eingeschränkt. An Dinge, die gerade oder vor einigen Tagen gemacht wurden, kann sich der Betroffene nicht mehr erinnern, dagegen bleiben Erinnerungen im Langzeitgedächtnis. Betroffene reden mehr von der Vergangenheit, als vom Jetzt. Meines Erachtens sind Brettspiele wie Mühle, oder Kartenspiele gut geeignet um dem etwas entgegen zu wirken. Angehörige können Betroffene beim Kochen mit einbeziehen, den Betroffenen Fotos in Alben durchgehen und mehr nach dem jetzt nachfragen, wie dem Heimatort oder dem erlernten Beruf, oder bestimmte Lieblingsbeschäftigungen nachfragen, das können auch bestimmte Lieder oder Verse sein, die aufgezeichnet oder gesammelt wurden. Bei bestimmten Meinungen Demenz kranker Personen, wie der Nachfrage wo der Mann bleibt, der längst verstorben ist, kann man etwas darauf eingehen gut, und Ablenkung die Situation ändern.

Die vaskuläre Demenz
Betroffene die eine vaskuläre Demenz haben, haben oft Durchblutungsprobleme von Organen. Wie auch dem Gehirn. Wenn das Gehirn nicht richtig durchblutet wird, können auch Gehirnzellen absterben, das Denken wird so auch langsamer, dann handelt es sich um diese Art von Demenz. Hoher Blutdruck spielt für diese vaskuläre Demenz eine Rolle.

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