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Archiv für März, 2011

BVA: Gesetzliche Krankenkasse DAK soll sparen

28. März 2011 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ Nino Barbieri

cc by wikimedia/ Nino Barbieri

In den letzten Wochen sorgte die gesetzliche Krankenkasse DAK immer wieder fĂĽr negative Schlagzeilen. Als eine der ersten Krankenkassen fĂĽhrte sie im letzten Jahr den berĂĽhmt-berĂĽchtigten Zusatzbeitrag ein, was sie etliche Mitglieder kostete. Gleichzeitig kamen nur wenige hinzu, so dass die DAK nun offenbar im Sparzwang ist. Bereits vor wenigen Wochen hatte der Versicherer MaĂźnahmen angekĂĽndigt.

Doch diese reichen offenbar nicht aus, so dass die „Financial Times Deutschland“ nun meldete, dass sich nun auch das Bundesversicherungsamt (BVA) in die Angelegenheit eingemischt hat. Die Lage scheint also ernst. Das BVA fordert rigorose Sparmaßnahmen von der DAK. Entweder der Zusatzbeitrag müsse erhöht oder bei den Versicherungsleistungen oder der Verwaltung gespart werden. Alles in allem macht in der aktuellen Situation wohl nur letzteres einen Sinn.

Bei der DAK muss man also eventuell mit einem noch stärkeren Stellenabbau als eh schon geplant rechnen, denn auch die finanziellen Reserven sollen schwinden. Medienberichten zufolge hat die Kasse nur noch eine Reserve von 33 Millionen Euro, wobei eigentlich das zehnfache gefragt sei. In der Öffentlichkeit möchte die DAK von solchen massiven Problemen nichts wissen und betonte, dass die Lage „keineswegs kritisch“ sei.

Kindergeld und die Beiträge zur privaten Krankenversicherung

21. März 2011 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ Nino Barbieri

cc by wikimedia/ Nino Barbieri

Für jedes Kind erhalten Eltern mit einem ständigen Wohnsitz in Deutschland einen bestimmten Betrag Kindergeld. Selbst wenn das Kind älter als 18 Jahre ist, wird das Kindergeld unter bestimmten Voraussetzungen weitergezahlt. Dabei muss es sich noch in der Ausbildung befinden und das Einkommen des Kindes darf die Grenze von 8.004 Euro jährlich nicht übersteigen.

Jedoch wie genau dieses Einkommen berechnet wird, sorgt seit Jahren für Diskussionen und Rechtstreitigkeiten. Dabei steht zum Beispiel im Zentrum, ob die Beiträge für die private Krankenversicherung für das Kind vom Einkommen abgezogen werden oder nicht. Das Finanzgericht Berlin-Brandenburg entschied nun, dass dies möglich sei.

Der festgeschriebene Grenzbetrag diene laut der Richter dazu, den Umfang der finanziellen Belastung der Eltern festzustellen. Daher müssten die Prämien für die private Krankenversicherung auch von den Einkünften des Kindes abgezogen werden. Dies gelte auch dann, wenn das Kind bei einem Elternteil versichert ist und dieser die Beiträge zahlt. Ob die Eltern diese Beiträge selbst zahlen oder die Summe dem Kind zur Verfügung stellten, sei auch unerheblich.

Dieses Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig, da nun der Bundesfinanzhof eine endgültige Entscheidung treffen muss. Vielleicht wird dadurch die Lage dann endlich klarer.

Augen lasern – Kosten, Risiken, Vorteile

19. März 2011 Keine Kommentare
Ray Ban Brille

Ray Ban Brille

Das Lasern der Augen kommt immer mehr und ist eine Alternative für Brillen und Kontaktlinsenträger. So wird das Lästige wechseln von Linsen und stetige auf und absetzten der Brille durch eine Operation ersetzt. Vor allem Menschen die ihre Brille immer aufhaben müssen sind Sehhilfen oft eine Benachteiligung gerade bei Sportarten wie schwimmen kann es lästig sein, eine Brille zu tragen.

 

Wichtig ist es zu wissen, was auf einem zu kommt, wenn der Entschluss gefasst wurde, seine Augen lasern zu lassen. Es sollte sich ausreichend informiert werde, was auf einem zukommt. Die Behandlung mit einem Laser kann die Sehkraft wieder herstellen. Bei der Augen-Laser Methode wird die Hornhaut so verändert, dass die Brechkraft des Auges die Lichtstrahlen wieder bündeln kann. Die Bündelung ist wichtig für das Sehvermögen. Eine weitere Möglichkeit ist die Lasik Behandlung. Die Laser in situ Keratomileusis wird ambulant durchgeführt. Dazu wird die oberste Schicht der Hornhaut abgenommen und mit dem Laser wird auf tiefer liegenden Schichten eingegangen. Anschließend wird die oberste Schicht wieder zurückgeklappt. Allerdings ist das Lasern der Augen nicht möglich, wenn eine Schwangerschaft vorliegt oder die Patienten unter 18 Jahren sind.

Die Kosten für eine Laserbehandlung liegen zwischen 1000 und 3000 Euro pro Auge. Leider übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen diese Kosten nicht. Liegt jedoch ein wiederholter Hornhautdefekt vor, so übernehmen gesetzliche Krankenkassen, unter bestimmten Voraussetzungen, die Kosten, denn bei einem Erfolg kann man ja Kosten sparen, da man nie wieder Kontaktlinsen online bestellen muss. Risiken können auch hier auftreten. Zu den Risiken zählen trockene Augen und verstärktes Licht beziehungsweise Blendungsempfindlichkeit. Erfolg eine Über- oder Unterkorrektur, so ist das tragen einer Brille wieder notwendig. Ebenso kann es zu einer Entzündung der Hornhaut während der Operation kommen. Es können Nebenwirkungen auftreten, müssen aber nicht.

Vorteile einer Augen Laser Behandlung sind zum einen die Erleichterung, das keine Brille mehr getragen werden muss und zum anderen der unbeschwerte Spaß beim Sport oder. Ein weiterer wichtiger Vorteil der Behandlung ist, dass morgens direkt die Sehstärke da ist, ohne dass erst nach der Brille gegriffen werden muss. Des Weiteren werden alle Nachteile der Brille oder Kontaktlinsen durch das Lasern beseitigt. So kann unbeschwert durchs Leben gegangen werden ohne Brille oder Kontaktlinsen, die einen einschränken.

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Wechsel in die private Krankenversicherung: FĂĽr freiwillig Versicherte im Wahltarif nicht leicht

14. März 2011 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ Gary Luck

cc by wikimedia/ Gary Luck

Wie bereits an dieser Stelle mehrfach berichtet, wurde Versicherten in diesem Jahr der Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung erleichtert. Die Verdienstgrenze in der momentanen Höhe von 49.500 Euro muss nur einmal erreicht werden. Überschreitet man diese wird man bei der gesetzlichen Krankenversicherung automatisch vom Pflicht- zum freiwillig Versicherten.

Hier hat man die Möglichkeit innerhalb von zwei Wochen in die private Krankenversicherung zu wechseln. Jedoch kann es hier zu Problemen kommen, wenn man sich in einen Wahltarif eingeschrieben hat. Viele gesetzliche Kassen argumentieren nämlich, dass die Zwei-Wochen-Frist nicht für Wahltarife gelte. Hier verpflichte sich der Kunde zu einer Mindestlaufzeit, die meist erst nach einem bis drei Jahren endet.

Laut dem Bundesversicherungsamt ist diese Auffassung jedoch falsch, denn seiner Meinung nach wird mit der Austrittserklärung die Frist hinfällig und auch eine Kündigung für den Wahltarif sei nicht mehr nötig. Die Positionen sind hier also unterschiedlich.

Betroffenen, die in solch einer Situation stecken, bleibt leider aktuell nur die Möglichkeit vor dem Sozialgericht zu klagen. Ach ja, wer die Frist von zwei Wochen übrigens verpasst hat, der muss sich leider an die Mindestlaufzeit halten und kann die gesetzliche Krankenversicherung nur noch normal kündigen.

Unterschiedliche Briefe: Will City BKK unliebsame Kunden loswerden?

7. März 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ loop_oh

cc by flickr/ loop_oh

Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtet aktuell über eine Methode der Krankenkasse City BKK, die man auch leicht als Strategie interpretieren könnte um unliebsame Kunden sozusagen zu vergraulen.

Offensichtlich verschickt die City BKK zwei verschiedene Versionen eines Schreibens an die Versicherten zum Thema Zusatzbeitrag. Das eine Schreiben ist dabei sehr positiv formuliert und teilt den Versicherten mit, dass die Mehrbelastungen ĂĽber das Bonusprogramm ausgeglichen werden wĂĽrden.

Das andere Schreiben ist hingegen negativ formuliert und zeigt dem jeweiligen Versicherten auf, dass man in Zukunft mit noch höheren Beitägen und zusätzlichen Belastungen rechnen müsse. Das positive Schreiben erhielten demnach Kunden, die gesund waren und die Kasse kaum etwas kosteten, während das negative Schreiben an kranke Kunden, die mehr Kosten verursachen, ging.

Das Ganze fiel wohl auf, als ein Vater mit Bandscheibenvorfall einen anderen Brief als sein gesunder Sohn erhielt, der ebenfalls bei der City BKK versichert ist. So manch einer geht nun davon aus, dass es sich um eine gezielte Methode handelt um liebsame Versicherte zu halten und unliebsame eben loszuwerden. Die City BKK wehrt sich gegen solche VorwĂĽrfe und spricht von einem Missverständnis…