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BVA: Gesetzliche Krankenkasse DAK soll sparen

cc by wikimedia/ Nino Barbieri

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In den letzten Wochen sorgte die gesetzliche Krankenkasse DAK immer wieder für negative Schlagzeilen. Als eine der ersten Krankenkassen führte sie im letzten Jahr den berühmt-berüchtigten Zusatzbeitrag ein, was sie etliche Mitglieder kostete. Gleichzeitig kamen nur wenige hinzu, so dass die DAK nun offenbar im Sparzwang ist. Bereits vor wenigen Wochen hatte der Versicherer Maßnahmen angekündigt.

Doch diese reichen offenbar nicht aus, so dass die „Financial Times Deutschland“ nun meldete, dass sich nun auch das Bundesversicherungsamt (BVA) in die Angelegenheit eingemischt hat. Die Lage scheint also ernst. Das BVA fordert rigorose Sparmaßnahmen von der DAK. Entweder der Zusatzbeitrag müsse erhöht oder bei den Versicherungsleistungen oder der Verwaltung gespart werden. Alles in allem macht in der aktuellen Situation wohl nur letzteres einen Sinn.

Bei der DAK muss man also eventuell mit einem noch stärkeren Stellenabbau als eh schon geplant rechnen, denn auch die finanziellen Reserven sollen schwinden. Medienberichten zufolge hat die Kasse nur noch eine Reserve von 33 Millionen Euro, wobei eigentlich das zehnfache gefragt sei. In der Öffentlichkeit möchte die DAK von solchen massiven Problemen nichts wissen und betonte, dass die Lage „keineswegs kritisch“ sei.

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